Zum Fressen gern

20. Oktober 2006, 16:56
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In China gilt das Fleisch des Bernhardiners als besondere Spezialität - Der Hund wird zu verschiedenen Soßen gegessen

Paris - In Europa hat er einen Ruf als robuster Rettungshund und sanftes Haustier - in China gilt der Bernhardiner als Spezialität. Wie die Verfasser des jährlichen Rohstoffführers "CyclOpe" in Paris berichteten, verkauft sich das Fleisch des vor etwa 15 Jahren erstmals aus der Schweiz eingeführten Vierbeiners in der Volksrepublik für um die tausend Yuan (97,2 Euro) pro Kilo.

Das Fleisch gelte unter Feinschmeckern als besonders zart; Züchter der "Rou Gou" genannten Schlachthunde freuten sich zudem, dass die Tiere rasch ansetzten und viele Welpen bekämen. "In den meisten Provinzen Chinas, wo im Jänner das Jahr des Hundes begonnen hat, wird der Hund mit sämtlichen Soßen gekocht", erklärten die "CyclOpe"-Autoren.

Einer Umfrage aus dem Jahr 2001 zufolge hätten 43 Prozent der Bewohner von Peking mindestens einmal Hund gegessen, betonten die CyclOpe-Experten. Der Trend gehe zwar "hin zu einer größeren Milde gegenüber den Hunden". Noch sei das Land aber nicht bereit, so weit zu gehen wie Hongkong, wo der Genuss von Hundefleisch seit 1950 verboten ist. (APA/AFP)

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    97,2 Euro pro Kilo kostet das Fleisch des Bernhardiners...

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