Der Verbrauch an Ressourcen

Redaktion, 25. Mai 2006, 20:00
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    foto: apa/dpa

Die Lage in Österreich und global sowie politische Strategien und Initiativen zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Das aktuelle Monatsthema auf Nachhaltigkeit.at bietet einen aktuellen Überblick zu Entwicklungen und Strategien im Bereich Ressourceneffizienz. Ausgehend von einer kurzen Darstellung der Entwicklung des Ressourcenverbrauchs in Österreich, der EU und global, werden politische Strategien und Initiativen beschrieben, die sich der Steigerung der Ressourceneffizienz und der Reduktion des Ressourcenverbrauchs widmen.

Diese vorgestellten Strategien und Initiativen umfassen:

  • Faktor 4 bzw. Faktor 10
  • die aktuelle EU Ressourcenstrategie
  • die österreichische und europäische Nachhaltigkeitsstrategie
  • die OECD Strategie zur Ressourceneffizienz
  • den Umsetztungsplan der Vereinten Nationen zum Johannesburg-Gipfel
  • den EU Aktionsplan für Umwelttechnologien (ETAP)
  • das EU Konzept zur integrierten Produktpolitik (IPP)
  • ein Programm zur Steigerung der Materialeffizienz in Deutschland
  • eine Initiative der G8
  • die europäische Clean-Clever-Competitive (CCC) Initiative

Weiters werden Praxisbeispiele zur Steigerung der Materialeffizienz vorgestellt: z.B. zum Thema neue Technologien oder zu Forschungsprogrammen.

Ein Kapitel zu politischen Instrumenten zeigt die Handlungsmöglichkeiten der Politik auf, lenkend einzugreifen; z.B. mittels einer Materialinputsteuer, die ähnlich wie eine Besteuerung von Energie den Einsatz natürlicher Ressourcen verringern und Anreize zu einer effizienteren Verwendung von Rohstoffen schafft.

Abschließend widmet sich das Thema dem Zusammenhang zwischen Effizienzsteigerung und absoluten Ressourcenverbrauch, internationalen Fragen und der konkreten Umsetzung von Effizienzsteigerungen in Unternehmen.

Gastkommentare von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Friedrich Schmidt-Bleek und vielen anderen beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln aus Forschung, Politik und Verwaltung. Eine umfangreiche Sammlund an Links und weiterführender Literatur rundet das Thema ab.

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit ist das Thema des Monats Mai 2006 im Internetportal

Logo: Nachhaltigkeit.at
Eine Initiative des Lebensministeriums



Recherche und Aufbereitung: Mark Hammer, Stefan Giljum, Friedrich Hinterberger (SERI) unter Mitarbeit von: Christopher Manstein (Faktor 10 Institut Austria)

Direkt-Link zum Monatsthema 5/2006
(mit Text-Vollversion und weiterführenden Informationen)
Knochenmann
00
25.5.2006, 21:41
Lösung für alle Probleme:

Abschafung der umsatzsteuer, einführen einer Rohstoffsteuer.

Andreas Mittermayer
02
26.5.2006, 15:42
Das wäre auch schon eine Verbesserung.


Noch sinnvoller wäre eine sog. "Ökologische Steuerreform" die eine Senkung der Lohnnebenkosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Steuern auf Energie und Rohstoffen vorsieht (aufkommensneutral).
Eine solche Maßnahme hätte auch einen günstigen beschäftigungspolitischen Effekt.

Durch eine "Negativsteuer" und stärkerer Lohnnebenkostensenkung bei niedrigen Einkommen könnte auch ein entsprechender und notwendiger sozialer Ausgleich hergestellt werden.

Vgl. auch:

http://www.forschungsgemeinschaft-sol.at/SOL118.pdf

ab Seite A-15 (Titel: "Nur ein Märchen")

Knochenmann
02
26.5.2006, 20:27

So isses. Im Moment bestrafen wir Wirtschaftswachstung, während die Zerstörung der natürlichen Resurcen praktisch kostenlos ist.

Würde man das ändern, hätte man einen Haufen Probleme weniger.

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