Erste Bilder des 100-Dollar Laptops aufgetaucht

Redaktion
2. Juni 2006, 10:21
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    bild: hersteller

Erste Bilder eines funktionierenden Prototypen im Netz

Das Projekt " One Laptop per Child" (OLPC, etwa "Ein Laptop pro Kind") wird von einer gemeinnützigen Organisation in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme) unterstützt das Projekt (Der WebStandard berichtet) und wird Technologien und Ressourcen zu Schulen in unterentwickelten Ländern zu bringen.

Kritik

Nicholas Negroponte, Professor am Massachusetts Institut of Technology (MIT), ist die treibende Kraft des Projekts und muss dieses mitunter auch gegen IT-Giganten wie Microsoft oder Intel verteidigen (Der WebStandard berichtete).

Nach zahlreiche Studien sind nun die ersten Bilder eines funktioniedenden Prototyp erschienen.

Weitere Bilder sind bei Flickr zu finden.

Red Hat

Das Betriebsystem für den "100-Dollar-Laptop" wird wie berichtet von Red Hat entwickelt. Ergänzend wird sich Red Hat um die Einbeziehung der Open Source-Gemeinschaft, Schulung, Support und die Bereitstellung von Aktualisierungen ebenso kümmern wie um die Integration zusätzlicher Technologien im Laufe der Zeit.(red)

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Klasse Design

Da kann sogar noch Apple etwas lernen.
Meine Frage in die Runde: Wie funktioniert ein LP ohne Festplatte eigentlich? Kann ich trotzdem etwas speichern?

Super Design und völlig ungefählich

Bin mir ganz sicher, dass die Amerikanische Regierung das Ding für die Entwicklungsländer und Schurkenstaaten mitentwickelt hat:
Kein Internet, kein datenaustausch, kein hacken, keine Standardsoftware. Mit einem Wort, eine Schreibmaschine mit Bildschirm!

ich glaub,

es werden stattdessen flash-speicher (wie zb in usb-sticks) verwendet.

ich weiss es sogar :) 512MB flash

Details zur Hardware

Das Ding ist wirklich innovativ:
http://wiki.laptop.org/index.php... cification

sowie das Ding aussieht

kann es entweder ur genial sein, dann kann ich mir aber nicht vorstellen wie das fuer 100Dollar gehen soll, ausser wenn subventioniert.
Oder das ganze ist ein knarrender, klappernder Plastikhaufen, der sowie Babyspielzeug mit billig plastik nach 3x auf und zumachen beginnt macken zu zeigen, und recht bald als irgendwas leuchtendes, piepsendes in der Ecke landet fuers Kleinkind zum draufrum druecken.

Negroponte, so ein typischer Ami Marketing selbst grossredner. Prediger, der sollte TV Pfarrer werden, und seine Bit-erfindungen predigen. MIT und man hat den Freipass fuer alles.

Warum so billig

Advances Micro Devices (AMD), Brightstar, Google, News Corporation, Nortel und Red Hat haben jeweils 2 Millionen Dollor für die Entwicklung bereitgestellt.
Die erste Generation des Laptops wird trotz der grossen Stückzahl zwischen 5 und 10 Million Einheiten ca 130$ kosten.
In ein paar Jahren soll der Preis aber auf 50$ sinken.
Die Preise sind soweit ich weiss ohne Steuern.

Update

Die ersten "Developer Motherboards" für den 100$ laptop wurden an Linux Entwickler ausgeliefert.
http://mailman.laptop.org/pipermail/devel/

cool

extrem cool das ding. scade nur, dass die kurbel fehlt.

kinderspielzeug

warum sieht das teil wie spielzeug aus? was sollen die klappohren? ... wäre es nicht viel sinnvoller ein schlichtes ansprechendes Gerät aus standardteilen zu bauen?

Ein Teil der Idee..

ist das mit dem "Kinderdesign" dann so eine Art soziales Stigma ensteht. Soll beitragen zu verhindern, dass Erwachsene den Kindern das Zeugs wegnehmen. Und für Kinder mag das Design ja durchaus ansprechend sein..

Zu den 2 Klappohren... Ich denke das sollen extrem robuste Abdeckungen für irgendwelche Anschlüsse sein. Das Notebook ist ja drauf angelegt, hart im nehmen zu sein. Das da dann manchmal das Design leidet, muss man halt hinnehmen.

Klappohren

Die Klappohren sind die Antennen für's WiFi. Zudem schützen sie die USB, Audio,... Buchsen.

Vielleicht weil die Zielgruppe Kinder sind

und ein Laptop aus Standardteilen nach 2 Wochen kaputt wäre?

Ich weiß nicht

1. Normales Fedora ist wohl etwas zu fett für den kleinen. Wäre interessant, ob RedHat da was neues entwickelt hat.
2.Auf dem Futzi-Bildschirm möchte ich nicht arbeiten müssen.

Wären billige Desktops nicht sinnvoller? Alte Bildschirme kosten quasi nichts und man würde sich das eher teure LCD und die Miniaturisierung dieses Gerätes ersparen.

was ist mit fachgeerechter entsorgung der Altgeräte

ausserdem Röhrenbildschirme sterben aus - tft werden auch grbaucht um 100 gehandelt, was ist mit den transportkosten. Ausserdem bei diesem Programm, dass wahrscheinlich dann von der Uno gestützt wird enststehen ja noch wunderbare Einnahmequellen für korrupte Politiker und "Hilfsorganisationen"

Ganz sicher

Das olpc Projekt wird wirklich eine grosse Sache.
So wie es ausschaut werden 7 Staaten gleich am Anfang jeweils mindestens eine Million Laptops bestellen.
http://wiki.laptop.org/index.php... nfirmed.3F

Bei dieser Größenordung eines Projektes wird es zu allen möglichen illegalen Aktivitäten kommen. Das läßt sich nicht komplett vermeiden.

Wie auch in unserem Land gibts immer ein paar die die Hand aufhalten und Geld für nix wollen.

Da die Laptops in sehr unterschiedlichen Ländern
(China, India, Brazil, Egypt, Nigeria, Thailand and Argentina) eingeführt werden, sind die Kosten vergleichbar.
Maßlose Korruption fällt da auf.

die energieversorgung in den betroffenen ländern lässt sehr zu wünschen übrig, daher ist dafür etwas energiesparendes und akkubetriebenes leider notwendig.

Ich weiß schon

Ein normales Fedora wird es nicht. Da wird alles rausgeschmissen was nicht gebraucht wird.
Da das Linux genau auf einer hardware rennen muss kann man auch wirklich viel entsorgen.
siehe: http://fedoraproject.org/wiki/OLPC

Das Display hat zumindest 1200x900 Bildpunkte bei 200 dpi.

Desktops und alte Bildschirme brauchen halt viel Strom und Strom aus der Steckdose gibts noch lang nicht überall. Das Gerät kann per Muskelkraft mit Strom versorgt werden.

eine frage:

Schwimmen diese Laptops auch?

Wenn ja, könnte man daraus vielleicht ein Floß basteln und damit leichter das Mittelmeer von Afrika nach Italien überqueren.. oder wozu sollen diese dinger sonst gut sein?

Vorschlag...

1. Informieren
2. dann eventuell Polemik posten.

Diese Laptops werden nicht von Flugzeugen über Dafur abgeworfen, sondern von Regierungen von Schwellenländern eingekauft.

Diese Ländern sind zum Beispiel China, Indien, Brasilien, Argentinien.... Das sind ja wohl eher nicht die Ländern deren Bürger zu tausenden nach Europa fliehen.

Kosten

Woraus ergibt sich jetzt die Produktionskostendifferenz zu andern laptops?

Laptop ohne Windoof??

Kann so nicht funktionieren - ich habe bei meinen
Unterlagen noch ein Interview mit Billy Boy. In diesem
Interview stellt er folgende überzogene Forderung auf:
"Grundsätzlich muss jeder Computer mit einem
Betriebssystem aus dem Haus MS$ ausgeliefert werden"
Also Ihr lieben Negerlein - bevor Ihr ins Internet könnt
müßt Ihr ausreichen Kohle in MS$ reinpumpen!
Billy kann den Hals nicht voll kriegen!!!
So ists und nicht anders!

Nicht so voreilig

Man kann zu Microsoft und Windows ja eine kritische Haltung einnehmen.
Dass der Bill aber ein Konkurenz Produkt gut heisst ist aber ein bisschen viel verlangt.
Ganz böse ist der Bill auch nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bill... Foundation
Ich würde mir wünschen, dass die Milliardäre hierzulande ihr Geld ähnlich sinnvoll einsetzen würden.

sie merken wohl nicht ..

das dieser "charity"-humbug nichts anderes als marketingstrategien und selbstbefriedigung sind?

würde billy-boy das geld seinen angestellten und kundInnen zuguteschreiben, würde vielleicht mehr rausschauen ..

aber da ja auch sozialarbeit bald privatisiert wird und von gönnerInnen abhängen wird .. wozu brauchen wir überhaupt einen staat? billy und seine freundInnen können doch alles viel "besser" ..

ps: billy müsste hierzulande 50% einkommenssteuer zahlen, wieviel zahlt der typ dort, wo er finanz-technisch gemeldet ist? und wieviel gibt er nun für seine "foundation" aus? denkens einmal darüber nach ..

Meines Wissens ist Herr Gates Amerikaner, wieso also sollte er hierzulande Einkommenssteuer bezahlen?
Wieso sollte er Geld den Kunden zuguteschreiben, die haben es ihm ja schließlich gegeben?

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