Sonnenschutzmittel für Kinder im Test: Nur zwei waren rundum gut

9. Juli 2006, 18:46
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"Konsument" nahm acht Cremen unter die Lupe

Wien - Da sich die Schutzmechanismen gegen Sonnenstrahlen frühestens im zweiten Lebensjahr ausbilden, sollte man die Kleinen überhaupt nicht der prallen Sonne auszusetzen. Die hauteigenen Schutzmechanismen wie Bräune und Verdickung der obersten Hautschicht sind erst mit der Pubertät abgeschlossen. Deshalb sind Sonnenschutzmittel wichtig. Doch von acht getesteten Cremen von der Zeitschrift "Konsument" haben nur zwei ein gutes Ergebnis erzielt.

Die Sonnencremen Penaten Baby und Nivea Sun erhielten ein "gut", die restlichen sechs erhielten nur mehr Noten von "durchschnittlich", "weniger zufrieden stellend" bis "nicht zufrieden stellend".

U.a. wurde der Lichtschutzfaktorunter die Lupe genommen. Denn Voraussetzung einer guten Sonnencreme ist, dass der Lichtschutzfaktor tatsächlich so hoch ist, wie auf der Packung angegeben. Doch das war laut "Konsument" nicht immer der Fall. Bei einer Spray-Lotion wurde der angegebene Lichtschutzfaktor um mehr als 20 Prozent unterschritten.

Da Kinderhaut viel durchlässiger als die von Erwachsenen ist, soll eine gute Creme auch auf Bestandteile verzichten, die die Haut irritieren, wie Konservierungs-, Parfum- und Farbstoffe sowie Emulgatoren. Eines der getesteten Sonnenschutzmittel erhielt 4-Methylbenzylidene Camphor. Die eine kritische Substanz steht unter dem Verdacht hormonähnlich zu wirken. (APA)

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