Stadien: Von Berlin bis Stuttgart

3. Juni 2006, 15:09
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In zwölf Stadien - teils nagelneu, teils aufwen­dig renoviert - wird der Weltmeister 2006 ausgespielt

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Berlin

Das Berliner Olympiastadion wurde für die WM unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes für 242 Millionen Euro runderneuert, die Bauzeit dauerte vier Jahre. Im riesigen Rundbau, der 66.021 WM-Besuchern Platz bietet, wird am 9. Juli das Finale stattfinden.

Das Heimstadion von Hertha BSC und des Football-Teams Berlin Thunder, hat eine lange und teilweise auch dunkle Geschichte. Am 1. August 1936 hatte Adolf Hitler dort die XI. Olympischen Sommerspiele eröffnet. Die Spiele in Nazi-Deutschland gelten bis heute als Symbol für den Missbrauch des Olympischen Gedankens. Architekt Werner March, der zwischen 1934 und 1936 für den Neubau verantwortlich war, war nach der Fertigstellung in die USA emigriert.

Die markanten Wahrzeichen der Arena sind nun die blau gefärbte Tartanbahn sowie die futuristische Überdachung.

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