SBOE mit deutlichem Ergebnisplus

8. Juni 2006, 14:41
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EGT auf 9 Milionen Euro verdoppelt - EBIT legte von 5 auf 9,4 Mio. Euro zu - Umsatz um 45 Prozent auf 52,6 Mio. Euro gestiegen

Wien/Ternitz - Die an der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBOE) konnte den Erfolgskurs des Geschäftsjahres 2005 im ersten Quartal 2006 beschleunigt fortsetzen und kräftige Ergebnissteigerungen erzielen. So hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 9 Mio. Euro verdoppelt, das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 5 auf 9,4 Mio. Euro, teilte der Ölfeldausrüster am Mittwoch ad-hoc mit. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Die Umsatzerlöse verbesserten sich um 45 Prozent auf 52,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2006, nach 36,2 Mio. Euro in den ersten drei Monaten 2005.

Für diese Ergebnisentwicklung seien vor allem Produktivitätssteigerungen und Preiserhöhungen verantwortlich gewesen, hieß es. Preissteigerungen auf der Vormaterialseite konnten überkompensiert werden. Die EBIT-Marge verbesserte sich im ersten Quartal 2006 auf rund 18 Prozent (nach 14 Prozent im Vorjahres-Vergleichszeitraum), was einen neuen Rekordwert für SBOE bedeutet.

Höchststände bei Aufträgen

Neue Höchststände konnte Schoeller-Bleckmann auch beim Auftragseingang und beim Auftragsstand erzielen. Der Auftragseingang übertraf mit einer Steigerung von 49 Prozent auf 77,1 Mio. Euro im ersten Quartal 2006 den bereits sehr guten Wert von 51,6 Mio. Euro in den ersten drei Monaten 2005 und betraf alle Produktgruppen gleichermaßen. Der Auftragsstand stieg trotz des starken Umsatzzuwachs im ersten Quartal 2006 weiter auf 160,8 Mio. Euro (nach 134,0 Mio. Euro per 31.12.2005).

Die Investitionen der internationalen Ölkonzerne im Bereich Exploration und Förderung waren auf Grund der steigenden Öl- und Gasnachfrage weiterhin hoch. "Die Reichweite unseres Auftragsstandes geht bis in das Jahr 2007, einige Kunden von SBOE beginnen bereits mit Vordispositionen für 2008", sagte Gerald Grohmann, Vorstandsvorsitzender der SBOE.

Strategisches Erweiterungsprogramm

Das strategische Investitions- und Kapazitätserweiterungsprogramm konnte weiter vorangetrieben werden. Der Maschinenpark werde an allen Standorten ausgebaut, schwerpunktmäßig in Ternitz und Houston. Insgesamt wurden im Rahmen dieses Programmes bis jetzt Investitionen in Höhe von rund 50 Mio. Euro freigegeben. Der Mitarbeiterstand wurde um 17 Prozent auf 964 erhöht.

Die Herausforderung der nächsten Monate sieht man bei SBOE darin, das Kapazitätserweiterungsprogramm zügig umzusetzen und die Personalkapazitäten weiter aufzustocken. Damit wird die Basis für eine kontinuierliche positive Geschäftsentwicklung in den Folgequartalen geschaffen, wenngleich die zuletzt wieder ungünstige Entwicklung des Dollar-Euro-Wechselkurses eine Belastung für SBO darstellen wird. Insgesamt erwartet Schoeller-Bleckmann ein anhaltend freundliches Marktumfeld. (APA)

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