Ruttenstorfer weist Grasser-Kritik zurück

28. Juni 2006, 14:19
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Geplatzter Merger für OMV "kein Problem" - Verbund-Chef bedauert Nein der Politik

Wien - Laut OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer ist das Platzen der Fusion mit dem Verbund für seinen Konzern "natürlich kein Problem". "Wir haben unsere Wachstumsziele für 2010 und werden die unverändert umsetzen", sagte Ruttenstorfer am Dienstagabend in der "ZiB 2". Außerdem verteidigte sich Ruttenstorfer gegen Kritik von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der dem Management von OMV und Verbund mangelnde Vorbereitung des Deals vorgeworfen hatte.

Politische Voraussetzungen

"Diese Fusion war von beiden Unternehmen professionellst vorbereitet. Aber wie wir immer gesagt haben: Es sind auch die politischen Voraussetzungen zu schaffen, und das ist bedauerlicherweise nicht gelungen", sagte Ruttenstorfer.

Verbund-Chef Hans Haider sieht mit dem geplatzten Merger "eine große Chance für Österreich vertan". Mit der Fusion wäre ein integrierter Konzern mit "Europaformat" entstanden, so der Verbund-Manager: "Bedauerlicherweise lässt es die Politik nicht zu." (APA)

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