Gut erhaltenes Mammut-Skelett entdeckt: Konservierung kommt zu teuer

30. Mai 2006, 13:30
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Fischer machten Sen­sationsfund in Stausee von Krasnojarsk in Sibi­rien - Völlige Konser­vierung kann sich Museum nicht leisten

Moskau - Fischer in Westsibirien haben ein gut erhaltenes Mammut-Gerippe entdeckt. Die Knochen des Tieres seien vom abebbenden Hochwasser des Stausees von Krasnojarsk freigespült worden, sagte der Direktor des örtlichen Heimatkunde-Museums, Alexander Kerschajew, am Dienstag der Agentur Itar-Tass. Forscher hätten unter anderem die Wirbelsäule, den Schädel mit Zähnen und einen Stoßzahn ausgegraben. Das Alter des Tieres schätzte Kerschajew anhand der Knochengröße auf etwa 50 Jahre.

Sensationsfund kaum konservierbar

Der Fund eines weitgehend vollständigen Skeletts eines prähistorischen Tieres gilt unter den Wissenschaftlern als Sensation. "Leider wird das Gerippe kaum komplett erhalten werden können, weil sich die mit Feuchtigkeit durchtränkten Knochen schnell zersetzen." Die Konservierung des Skeletts sei zu teuer für die beschränkten Mittel des Museums, sagte Kerschajew. (APA/dpa)

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