Raiffeisen Holding NÖ-Wien wuchs 2005 zweistellig

1. Juni 2006, 16:27
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Starke Steigerungen bei Umsatz, Ergebnis, Bilanzsumme und Unternehmenswert - Eigenkapital stieg um 635 Mio. auf 1,8 Mrd. Euro

Wien - Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat im Jahr 2005 bei allen wesentlichen Erfolgskennzahlen zweistellige Zuwächse verzeichnet. Das Konzernergebnis vor Steuern wurde um rund 17 Prozent auf 295 Mio. Euro gesteigert, der Umsatz der Gruppe wuchs um fast 37 Prozent auf 15,3 Mrd. Euro und die Bilanzsumme erhöhte sich um 18 Prozent auf 15,7 Mrd. Euro. Diese Zahlen präsentierte der Generaldirektor der Holding, Erwin Hameseder, am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz.

Der Unternehmenswert der Beteiligungen der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien stieg um ein Viertel von 2,5 Mrd. Euro auf rund 3,1 Mrd. Euro. Die Gründe für diese starke Steigerung liegen laut Hameseder einerseits in der äußerst erfolgreichen Entwicklung der Bankbeteiligungen in Mittel- und Osteuropa, andererseits im Erfolg der Industriebeteiligungen wie NÖM oder der Bauholding Strabag. "Wir sind aktuell an 560 Unternehmungen maßgeblich beteiligt", erläuterte der Holding-Chef.

Der Konzernabschluss der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien wurde heuer erstmals in neuer Form nach IFRS (International Financial Reporting Standards) erstellt. Damit werde es erstmals möglich, den Bank- und den Industriebereich zu konsolidieren, erklärte Holding-Direktor Kurt Miesenböck.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 635 Mio. auf 1,8 Mrd. Euro - dies stelle ein starkes Fundament für das künftige Wachstum dar.

40 Prozent mehr Mitarbeiter

"Auch bei den Mitarbeitern haben wir um 40 Prozent zugelegt", betonte Hameseder. In der ganzen Gruppe sind alle in allem 114.000 (Vorjahr 81.000) Mitarbeiter beschäftigt - davon mehr als 46.000 aus dem Bankenbereich über RZB und Raiffeisen International. "Wir haben bisher keinen einzigen Arbeitsplatz ins Ausland verlagert, und das wird auch künftig so sein", unterstrich Hameseder.

Die Anzahl der Standorte stieg im vergangenen Jahr von 1.500 auf 3.240. Die Zunahmen werden vor allem auf Erfolge im Ausland und hier besonders auf das Wachstum der Bauholding Strabag sowie der Raiffeisen International zurückgeführt. Die Unternehmen der Gruppe investierten im Jahr 2005 etwa 750 Mio. Euro in ihre Produktionsstätten.

Das Umsatzwachstum der Gruppe von 11,2 Mrd. auf 15,3 Mrd. Euro sei auf Zuwächse in der gesamten Gruppe, insbesondere aber der Strabag sowie der Leipnik Lundenburger (LLI) zurückzuführen, hieß es. (APA)

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