Generali steigerte Prämien im ersten Quartal um 12,4 Prozent

6. Juni 2006, 09:38
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Lebensversicherungen legten weiter zu - Anteil der Gesellschaften in Zentral- und Osteuropa auf 27,4 Prozent gestiegen

Wien - Die Generali Vienna Group hat im ersten Quartal das Prämienaufkommen um 12,4 Prozent auf 994,2 Mio. Euro gesteigert. Das Plus resultiere vor allem aus der Fortsetzung des Booms in der Lebensversicherung, die um 28,2 Prozent auf 361,6 Mio. Euro zulegte, teilte der Versicherer am Dienstag ad hoc mit. Auch die Schaden-/Unfallversicherung sei mit 632,6 Mio. Euro um 5 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Eine Gewinnzahl gab der Konzern heute nicht bekannt.

Für das Gesamtjahr 2006 erwartet der Konzern einen Zuwachs von 6,4 Prozent auf eine Gesamtprämie von 3,1 Mrd. Euro. Im Schadenbereich werde eine Verbesserung gegenüber der Vorjahr angestrebt, das "straffe Kostenmanagement" soll zu Kostenreduktionen führen. Zudem erwartet die Gruppe eine Verbesserung des technischen Bruttoergebnisses und - nach Abzug des Anteils der Rückversicherer - ein verbessertes Nettoergebnis. Insgesamt erwartet die Versicherungsgruppe ein Ergebnis, "das eine weitere Dotierung der Eigenmittel und die Ausschüttung eines gleich hohen Betrags wie 2005 ermöglicht".

Die Schadenzahlungen und Leistungen der Generali Vienna Group stiegen im ersten Quartal 2006 um 4,8 Prozent auf 528,3 Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür seien in der Schaden-/Unfallversicherung die Auswirkungen des langen Winters vor allem in Österreich gewesen, während sich in Zentral- und Osteuropa in der Lebensversicherung auslaufende Lebensversicherungsverträge bemerkbar gemacht hätten, hieß es weiter.

Direktes Prämienaufkommen gewachsen

Das direkte Prämienaufkommen in den sieben Tätigkeitsländern in Zentral- und Osteuropa wuchs im ersten Quartal um 15,5 Prozent auf 251,5 Mio. Euro. Der Anteil der Generali-Gesellschaften in Zentral- und Osteuropa (CEE) am Gruppen-Prämienaufkommen stieg dabei von 25,6 auf 27,4 Prozent. In Österreich - dem nach wie vor wichtigsten Markt der Generali Vienna Group - stieg das direkte Prämienaufkommen um 5,1 Prozent auf 666,9 Mio. Euro.

Die gesamten Kosten der Konzerngesellschaften erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,5 Prozent auf 150,9 Mio. Euro. In Österreich sanken die Kosten um 1,9 Prozent, in den Märkten Zentral- und Osteuropas hingegen lagen sie wegen Wechselkursschwankungen bzw. dem Wachstum der Generali-Gesellschaften um 12,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Zahl der Mitarbeiter der Generali Vienna Group erhöhte sich um 1 Prozent auf 10.060 Beschäftigte.

Die konsolidierten Kapitalanlagen der Generali Vienna Group betrugen per 31.03.2006 insgesamt 9,4 Mrd. Euro (+1,9 Prozent). Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent auf 104,0 Mio. Euro. (APA)

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