OSZE: Referendum im Einklang mit internationalen Normen

1. Juni 2006, 15:23
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Volksabstimmung "auf europäische Weise" abgehalten - ODIHR-Sprecherin Gunnarsdottir zu derStandard.at: "Lage derzeit ruhig"

Belgrad/Podgorica - Das Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro ist am Sonntag im Einklang mit den Normen der OSZE, des Europarates und allen anderen internationalen Normen verlaufen. Dies teilten die internationalen Beobachter in Podgorica am heutigen Montag mit. "Es hat kleinere Unregelmäßigkeiten gegeben, aber prinzipiell war das eine demokratische und gut gelaufene Wahl," so die Sprecherin des OSZE-Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) Urdur Gunnarsdottir gegenüber derStandard.at. Gunnarsdottir beschrieb die Lage derzeit als vollkommen ruhig.

Die Montenegriner hätten den Referendumsprozess im Einvernehmen der beiden Seiten durchgeführt und der Staatengemeinschaft gezeigt, dass sie fähig seien, jede strittige Frage auf demokratische Weise zu lösen. Die Bürger Montenegros hätten die Volksabstimmung "auf europäische Weise" abgehalten, meinte Leiter der OSZE-Beobachter, Nexhet Jacin.

Die Volksabstimmung wurde am Sonntag von 386 Beobachtern der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, der OSZE und des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte verfolgt. (APA, red)

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