Strache: "Keine Konkurrenz", SPÖ will "ehebaldigste Neuwahlen"

7. Juni 2006, 14:07
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Bures will Aufklärung über Westenthaler-Gage

Wien - Die SPÖ fordert nach der Kür von Peter Westenthaler zum Spitzenkandidaten des BZÖ "ehestbaldige Neuwahlen". Die Regierung sei ohnehin nur mit sich selbst beschäftigt, kritisiert Bundesgeschäftsführerin Doris Bures im SP-Pressedienst. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sagte zur Nominierung von Westenthaler im ORF-Radio am Montag, er werde nun vom "Kofferträger zum Hoffnungsträger".

Strache weiter: Westenthaler habe sich jahrelang von Haider beschimpfen lassen und kehre nun auf dessen "Schoß" zurück: "Was muss so jemand für ein Rückgrat haben?" Konkurrenz für die FPÖ sieht Strache durch Westenthaler keine. Das BZÖ habe nichts mit "freiheitlich" oder dem "dritten Lager" zu tun.

"Alles dreht sich um die eigenen Posten, die wichtigen Themen wie Beschäftigung, Gesundheit und Bildung sind dieser Regierung offensichtlich egal", meint Bures angesichts der Debatte um eine mögliche Regierungsumbildung. Sie fordert Neuwahlen, damit sich eine neue Regierung den Problemen der Menschen annehmen könne. Außerdem verlangt sie Aufklärung über Westenthalers Gage: "Mit einer Kärntner Jause und Vorarlberger Käse wird sich Westenthaler wohl nicht abspeisen lassen." (APA/red)

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