Migrationsforscherin: "Nette Seminararbeit", aber auch dafür nicht ausreichend

von Redaktion  |  26. Februar 2007, 09:23

Expertin der Akademie der Wissenschaften stellt vernichtendes Urteil aus - Innenministerium: "Neid"

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Cuchullain
25.05.2006 22:48
Da erst ein "Zwischenergebnis" vorliegt, drängt Herzog-Punzenberger auf die baldige Offenlegung der Methode und der Instrumentarien der Studie

..aber bitte mit Standardabweichung, Ausreißertest (Grubbs), Varianzenvergleich als Sonderbeilage in der KRONE !!!!

Konrad Koloseus
24.05.2006 20:05
"nette seminararbeit" - sehr lustig und sehr kollegial. Mich würde interessieren, ob ihre Arbeiten solche wissenschaftlichen Knüller sind, die zu derartigen Abfälligkeiten ermächtigen.

pipi pipifax
25.05.2006 12:38

ja, dann lesen sie sie doch, bevor sie hier mutmassungen und unbegruendete zweifel aeussern.

Thomas Weninger
24.05.2006 14:08
Einzigartig

Da hat Hr. Rauch schon recht: Einzigartig ist die Qualität der Studie sicher. Was aber kein positives Urteil darstellen muß ...

Fritz Wunderlich 
23.05.2006 15:13
Wien darf nicht Chicago werden

Weg mit den Chicago-Boys der ÖVP!

the yeah yeah yeahs
22.05.2006 15:54

die 2 liesln sind der hammer! (und dabei meine ich nicht das lokal in 1070).
einfach liesl, einfach lächerlich.

hot doc
22.05.2006 14:44
das also ist aus der övp geworden.

vernadern, unbequeme menschen mit rufmord mundtod zu machen.

expertentum hat halt mit der materie, die man bisher beforscht hat, zu tun. und herzog-punzenberger hat halt an einem anerkannt spezialisierten Institut arbeitet, die besseren karten.
da braucht man keine anonymen sehr vielen experten erfinden (meine assoziation: ist der staberl wiederauferstanden?)

Luky Pozzo
23.05.2006 12:55

Stimmt, hot doc.

Nachdem auch die ÖVP längst einsehen musste, dass kein/e einzige/r der anerkannten WissenschaftlerInnen, LiteratInnen, DichterInnen etc. mit irgendeinem ihrer Anliegen sympathisieren würde, sich mit Schüssel oder Khol vor einem Kaminfeuer abbilden lassen würde, macht sie es eben wie die FPÖ es immer schon gemacht hat:

Zuerst bestimmte Bevölkerungsteile angreifen, spalten, auseinanderdividieren - und wenn dann die Empörung, die Nachfrage nach Argumenten kommt, mit Untergriffen oder weiterer Häme nachsetzen.

Auch vor Plagiaten schreckt die edle Elite in Schwarz - wie die FPÖ sowieso (Dorfer, Fendrich, Keith Haring) - nicht mehr zurück (C. Stürmer, "Angie" Merkel).

Georg Prießnitz
22.05.2006 13:18
Zerrbilder

Bevor man über die Integration islamischer Minderheiten spricht sollte man sich einmal überlegen wie viele Moslems unsere Gesellschaft sehen. Man vergißt immer, daß diese Menschen eben oft an uns andere Dinge wahrnehmen, als wir selbst. Oder wie ich es einmal in einem weblog von einem türkischen Poster lesen konnte. "Soll ich mich jetzt integrieren, indem ich jetzt auch Schweinefleisch esse, Bier saufe bis zur Bewußtlosigkeit, meine Tochter bauchfrei herumläuft und mein Sohn gepierct. Soll ich Patchworkfamilien als toll und modern empfinden oder nicht eher Ausdruck des Zerfalls familiärer Wert." Klar ist dieses Bild ein Zerrbild. Aber ist das von den Medien geformte Bild der moslemischen Parallelwelt nicht ebenso ein solches.

15adu
23.05.2006 19:36

ich finde das ist leider nicht mal ein zerrbild, sondern trauriger zustand der österreichischen gesellschaft. da hat der moslemische kollege schon recht.

not amused
03.04.2007 18:09

Sie Dummkpof haben keine Ahnung, welch Privileg Sie haben, in dieser "verkommenen" Gesellschaft zu leben.

In Frieden und Freiheit lebend (aber klar, selbst muss man sich halt auch etwas anstrengen und Gedanken machen was man will vom Leben) solche Sprüche zu klopfen, das geht unter keine Kuhhaut.

Aber tauchen Sie doch ein in die Welt Ihres muslimischen Kollegen -viel Spaß!

herfritz
22.05.2006 13:05

wo es probleme gibt, müssen diese erkannt werden. ghettoisierung führt nur zu ausländerhass. (wenns so weitergeht hat der strache bei der nächsten wien wahl 20%)

Ybes
22.05.2006 12:08
Ich bitte um eine antwort auf folgende Frage(n):

Wieviele Nachbarn haben Sie? wie eng ist ihr Verhältnis zu diesen Nachbarn; sehen Sie sie oft? laden sie sich regelmäßig ein? haben Sie bei Missverständnissen diese Missstände direkt mit Ihren Nachbarn besprochen? Hegen Sie Kontakt zu Ausländern? was definieren Sie als Ausländer? Glauben Sie (zugewanderte) Ausländer wollen dieses Land ausnützen, oder mit uns aufbauen? Habe Sie mit "Ausländern" über integration gesprochen? wenn nicht, würden sie das mal tun?

OfficerX
22.05.2006 12:39
Integration

ist auch eine Bringschuld der Zuwanderer selbst! Jemand, der in ein anderes Land auswandert muß neugierig sein, sich interessieren, teilnehmen am gesellschaftlichen (demokratischen) Prozess. Einwanderung sollte sich nicht als Zugang in eine bestehende Parallelgesellschaft bzw. in die sozialen Sicherungssysteme des Gastlandes gestalten. Jene Migrant/innen, die die Mehrheitsbevölkerung hinter vorgehaltener Hand oder offensichtlich aufgrund der unterschiedlichen Lebensweise verachten, sollten sich überlegen, ob sie nicht doch in ihrem Herkunftsland glücklicher wären.

Wieviel Demokratie ist es bitte?
22.05.2006 13:12
Das ist eine schockierende Nachricht

die Sie da verbreiten. Denn Sie bedeutet, daß alle aus Europa stammenden Kanadier, Amerikaner, Australier und Südafrikaner gar nicht integriert sind! Also gar nicht. Nicht ein Fitzelchen. Die Auskunft die Sie uns geben ist geradezu weltbilderschütternd. Ein regelrechtes kognitives Erdeben. Besser formuliert: eine Gehirnerschütterung. Die haben ja, fassungslos stellt man es nun fest und es fällt einem wie Schuppen von der Glatze, einfach nur radikal ihre Kulturen, Sprachen und Religionen exportiert. Mann! Wissen Sie was Sie da sagen? Der ganze Planet ist voller Nichtintegrierter! Ja sogar aus aller Natur hat sich die Menschheit herausgesprengt! Desintegration in vollendeter Form. Das ist ja der Hammer! Du, ich, alle sind wir Aliens! Toll!

15adu
23.05.2006 19:39

was sie sagen ist inkorrekt.
zumindest die schlüsse, die sie daraus ziehen.
sie können uns österreicher nicht mit den "amerikanern" vergleichen.
wir sind die ureinwohner! wir sind nicht diejenigen, die jemandes kultur verdrängen, unsere kultur wird verdrängt!

pipi pipifax
23.05.2006 19:45

paranoid? welche kultur wird verdraengt? so ein bloedsinn.

15adu
23.05.2006 20:05

ottakringer kultur?

Cuchullain
25.05.2006 22:53
***Q***A***S***I***

Heute zieht der gschupfte Ferdl frische Socken an,
grün und gelb gestreift, das ist so elegant,
schmiert mit feinster Brillantine seine Locken an,
putzt sich de Schuach und nachher haut er sich ins Gwand,
denn beim Tumser drausd in Neu-Lerchenföd is Perfektion.

pipi pipifax
24.05.2006 10:20

suess. die da waere?

Ybes
22.05.2006 13:06
Bringschuld haben beide Seiten. Denn wenn keiner auf den anderen zugeht,

dann sind beide an den vorhandenen Missverständnissen und gegenseitigen Vorurteilen Schuld, vor allem aber diejenigen, diese Vorurteile schüren und somit gegenseitige Akzeptanz nochmal verringern.
Es ist komisch Mescnhen einzuladen, dann aber wenn sie da sind ihnen zu sagen, dass wir sie doch nicht haben wollten.
Migranten sind bereits am gesellschaftlichen und politischen prozess beteiligt, s. gemeinderäte, Bürgermeister, Wahlen.
Angenommen sie wollten nach China auswandern und es befände sich dort bereits ein grosse Gruppe früher eingewanderter Österreicher. Würden sie sich zu allererst an diese wenden? würden sie dann bereits chinesisch beherrschen? inwieweit würden sie sich integrieren?
könnten Sie bitte meine Fragen oben beantworten?

dude 303 
22.05.2006 12:54

was eine bringschuld und eine holschuld ist ist vielleicht für wirtschaftsrecht interessant, aber nicht für soziale fragen wie integration, denn die ist ein beiderseitiger prozess! einseitig integrieren ist unmöglich!
jemand der in ein anderes land auswandert, muss sich an die gesetze dieses landes halten! weder neugierde, noch interesse, noch teilnehmen am gesellschaftlichen prozess sind nötig! und das ist auch gut so! sonst müssten ja alle ausländer zum musikantenstadl oder zur parade der volksmusik!
nachdem wir in österreich ein freies land sind, kann jeder tun und lassen was er will, solange er sich an die gesetze hält!
wovon du sprichst ist nämlich nicht integration, sondern assimiliation und die gibts in freien demokratien nicht!

15adu
22.05.2006 15:08

da sind leider völlig am falschen dampfer mein lieber. wenn sie nur einen tag im ausland gewesen wären, würden sie wissen, dass integration eine bringschuld ist. alles andere ist nationalismus.

pipi pipifax
22.05.2006 17:52

bloedsinn. was soll daran nationalismus sein.

ich lebe nun schon seit mehreren jahren im ausland und halte mich an die gesetze. basta. von mir mehr zu verlangen: *das* waere nationalismus.

15adu
23.05.2006 19:40

nationalismus ist daran, dass man die andere kultur nicht annimmt.
wenn sie wirklich nur die gesetze beachten u bspw nicht die sprache ihres landes sprechen u von anderen erwarten, dass sie auf sie zugehen - ja, dann würd ich sagen sind sie ein nationalist.

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