Chinesischer Student in Moskau erstochen

1. Juni 2006, 15:22
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Seit Ende der Sowjetunion rassistische Übergriffe in Russland stark zugenommen

Moskau - Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag in Moskau einen chinesischen Studenten erstochen. Der 33-Jährige sei seinen Stichwunden und einem Schädeltrauma erlegen, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax die Polizei. Es sei noch unklar, ob die Tat einen rassistischen Hintergrund habe. Augenzeugen zufolge waren die Täter junge Männer mit kurz geschorenem Haar und hohen Stiefeln, die normalerweise von Skinheads bevorzugt würden.

Seit dem Ende der Sowjetunion haben rassistische Übergriffe in Russland stark zugenommen. Sie richten sich insbesondere gegen Menschen aus dem Kaukasus und den früheren mittelasiatischen Sowjetrepubliken, aber auch gegen Studenten und Arbeiter aus Asien und Afrika. (APA)

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