Geldmangel beim UNICEF-Einsatz in Darfur

1. Juni 2006, 15:43
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Hilferuf aus dem Sudan - Situation der Kinder ein Albtraum

Wien - Die finanziellen Mittel, die UNICEF für ihren Hilfseinsatz in Darfur zur Verfügung stehen, gehen laut Aussendung vom Freitag zu Ende. Nach fast drei Jahren Gewalt und Vertreibung sind die Angriffe im westlichen Sudan noch nicht vorbei, seit Anfang 2006 wurden erneut über 100.000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. UNICEF Österreich beschrieb die Situation der Kinder als Albtraum.

Die Organisation hilft mit Nahrungsmittellieferungen, Impfungen, schafft Zugang zu sauberem Trinkwasser und errichtet Schulen sowie eigene Kinderschutzzonen. Ende des Monats wird das Geld jedoch knapp. Ted Chaiban, Leiter von UNICEF Sudan, wandte sich am Freitag in einer Aussendung auch an österreichische Spender: "Wenn wir keine Unterstützung erhalten, werden unsere Mittel Anfang Juni aufgebraucht sein, was schwerwiegende Auswirkungen auf das Überleben der Kinder haben wird." (APA)

Spenden unter: PSK 15 16 500, BLZ 60.000, Stichwort: Kinder Sudan. Tel.: 0901-505600, UNICEF
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