Presse: "Lehmann ruiniert den Traum"

23. Juni 2006, 12:33
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  • ENGLAND:

    "The Independent": "Dank Lehmann hat Arsenal überhaupt dieses Finale erreicht, aber gestern Abend lief es dann umgekehrt: Das Foul an Eto'o setzte dem überraschend guten Auftakt ein abruptes Ende."

    "The Sun": "Falls Henry wirklich zu Barcelona wechselt, würde das für Wenger nach der Niederlage noch einen draufsetzen. Der Feldverweis von Lehmann diktierte den weiteren Verlauf des Spieles, danach fing das große Zittern an und alles fiel auseinander."

    "Daily Mirror": "Ein Märchen ohne Happy End. Trotz einiger Ungerechtigkeiten, die Arsenal hinnehmen musste: Am Ende hat doch das bessere Team gewonnen."

    "Daily Mail": "Lehmann ruiniert den Traum. Trotzdem hat Arsenal mutig und kreativ gespielt. Das Schicksal hat jedoch entschieden, dass Barcelona ein neues Kapitel in der europäischen Fußball-Geschichte schreibt."

    "The Times": "Die Miserablen. Es ist eben eine einfache Rechnung: Eine frühe 1:0 Führung gegen Barcelona kann man nicht ewig halten. Nach dem Ausgleich war bei Arsenal die Luft raus."

  • SPANIEN:

    "El Pais": "Der siebente Himmel ist in Paris."

    "El Periodico": "Der Glaube an sich selbst trägt den FC Barcelona zum Sieg."

    "El Mundo": "Iniesta brachte die Wende für das Spiel, Larsson für das Ergebnis."

    "Sport": "Es hat sich gelohnt, 14 Jahre auf Barcas zweiten Europacupsieg zu warten."

    "El Mundo Deportivo": "Eto'o und Belletti gingen mit ihren Treffern in die Fußball-Geschichte ein. Die eigentlich entscheidenden Spieler waren jedoch Victor Valdes und Henrik Larsson. Für den Schiedsrichter war das Finale eine Nummer zu groß. Er war seiner Aufgabe nicht gewachsen."

    "Marca": "Dream Team II - Mit seinem zweiten Titelgewinn bewies der FC Barcelona ein weiteres Mal, dass er das beste Team der Welt hat."

    "As": "Spanien gegen Europa 2:0 - Nach dem UEFA-Cup-Sieg des FC Sevilla gewann mit dem FC Barcelona auch ein spanischer Klub die Champions League. Vielleicht hätten wir ein schöneres Finale verdient gehabt. Aber die bessere Mannschaft hat gewonnen. Der Schiedsrichter brachte einiges durcheinander, als er in der Schlüsselszene die Vorteilsregel nicht gelten ließ."

  • ITALIEN:

    "Il Messaggero": "Aufregendes Endspiel in Paris. Als schon alles verloren schien, als die Energie auf ein kleines Flämmchen reduziert schien, holte Barcelona noch einmal die letzten Kräfte hervor."

    "Corriere della Sera": "Barcelona ist der König Europas. Fast 1.000 Minuten haben nicht ausgereicht. Nach 995 Minuten, in denen das Team in der Champions League ungeschlagen blieb, musste Arsenal sich den Toren und dem Schicksal geschlagen geben."

    "La Repubblica": "Rijkaards Team ist die Mannschaft des Jahres. Aber es war nicht der Triumph Ronaldinhos, sondern der Sieg eines ganzen Chores, mit Larsson als Grundlage, einem halben Arbeiter unter vielen Künstlern."

  • DEUTSCHLAND:

    "Bild": "Rot für Lehmann! Das war Arsenals Final-K.o. Hoffentlich belastet ihn diese Schock-Nacht nicht noch bei unserer WM." "Süddeutsche Zeitung": "Lehmann legt Hand an."

    "Abendzeitung": "Mit hängenden Schultern schlich er vom Platz. Immer wieder schloss er die Augen, schüttelte den Kopf. Vorbei war Jens Lehmanns großer Traum, im Champions Finale gegen den FC Barcelona, im bisher größten Spiel seiner Karriere, zum großen Helden zu werden. Stattdessen wurde der deutsche Nationaltorwart zur tragischen Figur."

    "Frankfurter Rundschau": "Am schwärzesten Tag in der Karriere von Jens Lehmann bestieg der FC Barcelona zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 1992 Europas Fußball-Thron."

    "Financial Times Deutschland": "Lehmann fliegt, Barca siegt."

    "Stuttgarter Zeitung": "2:1 - Barcelona belohnt sich am Ende selbst. Die Spanier drehen ein schon verloren geglaubtes Champions-League-Finale gegen Arsenal, in dem Jens Lehmann früh vom Platz fliegt."

  • SCHWEIZ:

    "Neue Zürcher Zeitung": "Erst ein Schwede bringt Barcelona zum Tanzen. (...) Der 34-jährige Schwede Larsson, vor kurzem wegen seiner Verdienste mit Celtic Glasgow von der Queen zum Member of the British Empire ernannt und in der 61. Minute eingewechselt, rettete Barca - nicht mit Treffern, wie er das in seiner langen Laufbahn so oft getan hatte, sondern mit zwei genialen Ideen, zwei Pässen, die das Spiel innerhalb von vier Minuten drehten."

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