Papier: KV-Gehaltsplus von 2,2 Prozent

20. Juni 2006, 15:45
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Einigung erst in fünfter Kollektivvertrags-Verhandlungsrunde - Erhöhung rückwirkend mit 1. Mai

Wien - Volle fünf Kollektivvertrags (KV)-Verhandlungsrunden haben die Papierindustrie-Sozialpartner für eine Einigung benötigt. Nun steht der Kompromiss für die 10.000 Beschäftigten. Rückwirkend per 1. Mai steigen die KV-Mindestlöhne in der Papierindustrie um 2,2 Prozent. Die IST-Löhne steigen ebenfalls um 2,2 Prozent, mindestens jedoch um 42,50 Euro. Dies teilte die Gewerkschaft der Chemieangestellten (GdC) am Mittwoch mit.

GdC-Vorsitzender Wilhelm Beck bezeichnete den Abschluss als "durchaus guten Erfolg". In den untersten Lohngruppen ergibt sich laut GdC eine Erhöhung bis zu 3,53 Prozent, gleichzeitig werden der Erhöhung noch 0,3 Prozent Dotierung für die Pensionskassen zugerechnet. Bei den IST-Löhnen komme man auf einen Anstieg von 2,5 Prozent.

Gleichzeitig werden die Zulagen und Lehrlingsentschädigungen um jeweils 2,2 Prozent erhöht. Weitestgehend ident ist der KV-Abschluss für die Pappenindustrie, hier werden die IST-Löhne um 2,0 Prozent angehoben.

Die neuen Kollektivverträge gelten für 12 Monate. (APA)

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