Gasteiner KKB erzielt Rekordergebnis

1. Juni 2006, 16:24
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2005 erwirtschaftete die Kur-und Kongressbetriebsgesellschaft mit einem Umsatz von 3,9 Millionen Euro das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte

Salzburg - "Das Geschäftsjahr 2005 war für die Bad Gasteiner Kur- und KongressbetriebsgesmbH (KKB) das erfolgreichste in der 30-jährigen Unternehmensgeschichte", stellte die Vorsitzende des Aufsichtsrats, Ingeborg Wachs, am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Salzburg fest. Sowohl bei Umsatz, Cashflow, Eigenkapitalquote und auch Betriebsergebnis (EBIT) habe man das beste Ergebnis aller Zeiten erzielen können, sagte Geschäftsführer Stefan Bammer.

Der Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe (Felsentherme, Thermalkurhaus, Kongresszentrum) belief sich auf 3,858 Millionen Euro (nach 2,733 Mio. Euro im Jahr 2004). Davon entfielen auf die Felsentherme zirka 2,137 Millionen Euro, das Thermalkurhaus rund 1,071 Millionen Euro und das Kongresszentrum rund 650.000 Euro. Das Geschäftsjahr 2004 sei jedoch auf Grund der sechsmonatigen Schließung der Felsentherme bedingt durch die Sanierung nicht vergleichbar, weshalb man immer den Vergleich zu 2003 hergenommen habe. Im Geschäftsjahr 2003 betrug der Gesamtumsatz 2,968 Millionen Euro.

Investitionen geplant

Das Betriebsergebnis drehte von minus 10.000 Euro (2003) auf plus 209.000 Euro (2005), der Cashflow stieg von 252.00 Euro (2003) auf 837.000 (2005) Euro, führte Bammer aus. Erstmals sei, auch bedingt durch den Verkauf des Kongresszentrums, eine ansprechende Eigenkapitalquote von 26 Prozent (gegenüber ein Prozent 2003) zu beobachten. Das sei umso erfreulicher, als man wieder investieren wolle, unterstrich der Geschäftsführer.

Während die Besucherzahlen in der Felsentherme von 149.000 auf 197.000 stiegen, kletterten die Umsatzerlöse von 1,281 Mio. auf 2,137 Mio. Euro. Das EBIT betrug in der Felsentherme 195.000 Euro (nach 45.000 Euro Jahr 2003). Erfreulich sei auch die Entwicklung des Betriebsergebnisses im Kongressgeschäft: Betrug das EBIT im Jahr 2002 noch minus 261.000 Euro, so konnte der Abgang jährlich um 40.000 bis 60.000 Euro reduziert werden, so dass im Jahr 2005 nur noch ein negatives EBIT von minus 100.000 Euro zu verzeichnen war. Lediglich im Kurgeschäft gab es einen leichten Rückgang des positiven Betriebsergebnisses von 146.000 Euro (2003) auf 114.000 Euro (2005), sagte Bammer.

Die KKB gehört zu 35 Prozent dem Land, 30 Prozent der Gemeinde Bad Gastein, 16 Prozent der Salzburger Landeshypotheken Bank AG, 14 Prozent der Immorent AG (Konsortium mit Salzburger Sparkasse Bank AG) und fünf Prozent dem Kurfonds Bad Gastein. Insgesamt sind rund 60 Mitarbeiter beschäftigt. (APA)

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