Verbund-Aktiensplit am 23. Mai

28. Juni 2006, 14:18
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Aktie soll für Kleinanleger an Attraktivität gewinnen

Wien - Der 1:10-Aktiensplit der börsenotierten Verbundgesellschaft wird ab kommendem Dienstag, 23. Mai, wirksam. Ab diesem Tag erhält jeder Verbund-Aktionär für eine Aktie zusätzlich neun weitere Aktien, der Kurs beträgt dann nur noch ein Zehntel. Die Aktiensplit soll die Verbund-Aktie für Kleinanleger attraktiver machen und die Handelbarkeit erleichtern. Dies teilte die Verbundgesellschaft am Dienstag mit.

Weiters wird im Rahmen einer Kapitalberichtigung das Grundkapital aus freien Rücklagen von rund 224 Millionen Euro um rund 84,2 Millionen Euro auf ein Grundkapital von 308,2 Millionen Euro ohne Ausgabe neuer Aktien erhöht. Die Kapitalberichtigung aus Gesellschaftsmitteln führt zur Erhöhung des Anteils je Aktie am Grundkapital von 7,27 Euro auf 10,00 Euro. Nach Durchführung des Aktiensplits repräsentiert eine Aktie einen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro, so der Verbund.

Auf Grund des Aktiensplits im Verhältnis 1:10 erhöht sich die Anzahl der in Umlauf befindlichen Stückaktien von 30,82 auf 308,2 Millionen Aktien, davon entfallen rund 151,0 Millionen auf börsenotierte und auf Inhaber lautende Stückaktien, sogenannte "Inhaberaktien Kategorie A" mit der ISIN AT0000746409. Die Berücksichtigung des Aktiensplits an der Wiener Börse und an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgt mit Handelsbeginn am 23. Mai 2006.

Kurs liegt bei einem Zehntel

Der Kurs der Verbund-Aktie beträgt daher ab dem 23. Mai 2006 nur noch ein Zehntel des am Tag vor dem Umstellungstag ausgewiesenen Schlusskurses (rund 41,5 Euro je Aktie). Für die Aktionäre ist die Durchführung des Aktiensplits kostenfrei. Für Aktionäre, deren Aktien auf einem Depot liegen, erfolgt die Umstellung automatisch. Aktionäre, die ihre Verbund-Aktien noch physisch besitzen, erhalten die zusätzlichen Stückaktien, indem sie den Kupon Nr. 17 bei ihrer Hausbank oder bei der Erste Bank einreichen. (APA)

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