Soldaten und Feuerwehrleute als menschliche Kanonenkugeln

24. Mai 2006, 12:09
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Katapult soll Einsatzkräfte in zwei Sekunden auf Hausdächer schießen - US-Erfinder meldeten Gerät zum Patent an

London - Die menschliche Kanonenkugel gab es bisher nur im Zirkus - künftig könnten auch Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute bei dringenden Einsätzen als lebende Geschosse auf Gebäudedächer katapultiert werden. Wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" am Dienstag auf seiner Website berichtete, meldeten US-Erfinder mit Hilfe der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums (DARPA) im Oktober ein Patent für ein Katapult an, das Menschen auf Gebäude schießen soll.

Das Gerät ist eine vier Meter hohe Rampe, die in einem Winkel von 80 Grad geneigt ist. Daran befestigt ist ein Stuhl, auf den sich Unerschrockene setzen können. Druckluft soll den Sitz nach oben schießen. An der Spitze bliebe er dann ruckartig stehen, der Passagier würde alleine weiterfliegen und auf dem Dach landen.

In zwei Sekunden bis zum Dach

Die Gesamtflugzeit zur Beförderung auf ein fünfstöckiges Gebäude wird mit zwei Sekunden angegeben. Auf Details der Landung und mögliche Schutzkleidung für die Passagiere wird in der ausführlichen Beschreibung des US-Patentamtes nicht Bezug genommen. Dort wird lediglich darauf verwiesen, dass die Landung im Wesentlichen von der Berechnung der Flugbahn abhängen würde. Möglich sei der Einsatz eines Computers, "um es der Last zu ermöglichen, sanft und in sicherem Abstand vom Rand des Zielgebäudes zu landen." (APA)

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Technische Skizze unter New Scientist: Human cannonballs

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