Entlassener Verzetnitsch klagt Gewerkschaftsbund

13. Juni 2006, 21:29
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Metall-Gewerkschaftssprecherin in "Krone": Als aufrechtes Mitglied Anspruch auf alle Leistungen

Wien - Der von seinem Nachfolger Rudolf Hundstorfer entlassene ehemalige ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch wird den Gewerkschaftsbund klagen. Im Prozess vor dem Arbeits- und Sozialgericht Wien erhält Verzetnitsch Rechtsschutz von der Metaller-Gewerkschaft.

"Er ist aufrechtes Mitglied der Metallergewerkschaft, hat Jahrzehnte hindurch Beiträge bezahlt und daher auch Anspruch auf alle Leistungen", erklärt die Pressesprecherin der Metaller-Gewerkscahft, Nani Kauer, in der "Kronen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe).

Rechtsschutz

Zu diesen Ansprüchen gehöre auch Rechtsschutz. "In welcher Form dieser Rechtsschutz gewährt wird, ist von Fall zu Fall verschieden". Bei Verzetnitsch "wird es wohl so sein, dass die Causa einem Gewerkschaftsanwalt übergeben wird".

Verzetnitsch hatte laut Hundstorfer bereits bei Bekanntgabe seiner Entlassung angekündigt, dass man sich vor dem Arbeitsgericht sehen werde. Hundstorfer hatte zuletzt erklärt, man denke derzeit nicht an Klagen gegen Verzetnitsch und Ex-Finanzchef Günter Weninger. (APA)

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    Ex-ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch klagt.

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