GM will bis zu drei Werke in Westeuropa schließen

1. Juni 2006, 17:10
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Opel-Mutterkonzern spricht von "Extrem-Szenario" - Europa-Geschäft soll wieder auf Kurs gebracht werden

Rüsselsheim - Um das Europageschäft wieder auf Kurs zu bringen, erwägt der US-amerikanische Opel-Mutterkonzern General Motors (GM), in den kommenden zwei bis fünf Jahren in Westeuropa bis zu drei seiner neun Werke zu schließen. Dies sei jedoch ein "Extrem-Szenario", sagte der Europa-Chef von GM, Carl-Peter Forster der Branchenzeitung "Automotive News Europe" vom Montag.

Unternehmenskreisen zufolge steht das Fahrzeugwerk in Azambuja in Portugal als erstes vor dem Aus, wie es in dem Blatt weiter hieß. Auf der Schließungsliste stehe auch das Astra-Werk in Ellesmere Port in England, wo noch in diesem Jahr 1.000 Jobs wegfallen sollen. Als gesichert gelten demnach nur die deutschen Werke in Eisenach, Rüsselsheim, im polnischen Gleiwitz und spanischen Zaragossa. Zu dem dritten deutschen Werk in Bochum machte das Fachblatt keine Angaben. (APA)

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