Ubuntu: Linux ohne Wenn und Aber

23. Juli 2006, 16:32
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"Die Bedienung ist anders als die von Windows, aber mit Sicherheit nicht schwieriger" - Distro eignet sich zum Lernen

Ubuntu ist ein bisschen anders. Das fängt schon an beim Klang der afrikanischen Trommeln nach dem Start des Betriebssystems. Und im Unterschied zu anderen Geschmacksrichtungen von Linux verfolgt Ubuntu das Konzept, dass es für jeden Zweck genau eine Anwendung geben sollte, um den Nutzer nicht unnötig zu verwirren. Ubuntu habe sich "ohne Wenn und Aber dem Desktop verschrieben", erklären Jörg Kreß und Julian Zeidler in ihrem Ratgeber "Linux lernen mit Ubuntu".

"Die Bedienung ist anders als die von Windows, aber mit Sicherheit nicht schwieriger."

Vorsichtige Zeitgenossen müssen Ubuntu nicht gleich auf die Festplatte installieren, sondern können das System von der DVD starten, die dem Buch beigelegt ist. Für eine dauerhafte Nutzung ist aber immer eine Vollinstallation vorzuziehen, was auch parallel zu einem weiter bestehenden Windows-System geht. Danach macht der Ratgeber die Ubuntu-Neulinge mit der grafischen Benutzeroberfläche Gnome vertraut: "Die Bedienung ist anders als die von Windows, aber mit Sicherheit nicht schwieriger."

Intuitiv

Die meisten Funktionen des Datei-Managers Nautilus oder des Gnome-Desktops erschließen sich intuitiv, wenn man ein bisschen herumklickt. Das Lehrbuch macht darüber hinaus auf nützliche Funktionen aufmerksam, die man sonst nicht so leicht entdeckt.

"Keine Angst vor der Kommandozeile!"

Ein großer Teil des Einsteigerbuchs widmet sich Linux-Anwendungen wie Firefox, Evolution, OpenOffice oder Gimp. Unter der Überschrift "Perlen des Universums" machen die Autoren auch auf weniger bekannte Programme aufmerksam. Zuletzt fordern sie den Leser auf, sich von der Oberfläche zu lösen und Linux auch einmal unter die Motorhaube zu schauen: "Keine Angst vor der Kommandozeile!" (APA/AP)

Link

Ubuntu

Jörg Kreß/Julian Zeidler: Linux lernen mit Ubuntu. Köln: O'Reilly

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