Risiken Marktöffnung, Universaldienst, Beamte, Bawag

12. Juni 2006, 11:11
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Auch wenn die Post-Aktie kein hochspekulatives Anlageobjekt ist, ist sie wie jede Aktie Kursschwankungen unterworfen

Wien - Auch wenn die Post-Aktie kein hochspekulatives Anlageobjekt ist, wie jede Aktie ist sie Kursschwankungen unterworfen. Im Folgenden die wesentlichen Risiken für die Anleger, wie sie im Börseprospekt der Post AG angeführt werden:

1. Die Post erwirtschaftet einen erheblichen Teil des Umsatzes im Monopol geschützten Postdienst. Ab 2009 fällt aber das letzte Monopol am Postsektor, der Transport von Briefen unter 50 Gramm.

2. Die Post hat den Auftrag zur Erbringung eines Universaldienstes, sprich, sie muss auch jene entlegenen Gebiete versorgen, die sich betriebswirtschaftlich nicht rechnen. Die Kosten dafür werden durch den teilweisen Monopolstatus derzeit noch kompensiert.

3. Ein erheblicher Teil der Postler sind unkündbare Beamte.

4. Rund die Hälfte der Außenumsätze des Filialnetzes stammen aus dem Vertrieb von Finanzprodukten für die BAWAG P.S.K. auf Grund eines langfristigen Kooperationsvertrages. Durch die Krise des Bankhauses könnte die Kooperation "in Zukunft beeinträchtigt sein", steht im Börseprospekt. (APA)

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