Essstörungen

17. Oktober 2006, 16:28
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Zu den Essstörungen zählen die MAgersucht und die Ess-Brech-Sucht. Immer häufiger kommt die Esssucht vor. Adipositas, die Fettleibigkeit gehört nicht direkt zu den Essstörungen.

Magersucht (Anorexia nervosa) und Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)

Diese beiden Essstörungen treten zu 90 Prozent bei jugendlichen Frauen in allen sozialen Schichten auf. Die Verbreitung ist mit rund vier Prozent gleich bleibend, der Männeranteil ist leicht steigend.

Esssucht

(Binge-eating disorder), rund 35 Prozent der Patienten sind Männer. Entscheidend ist eine frühzeitige Erkennung, chronische Formen können durch eine Kombination verschiedener Therapiemethoden langfristig gelöst werden.

Adipositas(Fettleibigkeit)

Die Fettleibigkeit zählt diagnostisch nicht zu Essstörungen, kann aber davon begleitet werden. Es ist eine chronische Krankheit, bei der Erbanlage, falsche Ernährung, Bewegungsmangel, psychische Faktoren und andere Krankheiten wie Schilddrüsenüberfunktion eine Rolle spielen.

Das Übergewicht bei Jugendlichen steigt an und kann zu Essstörungen führen. Fettleibige Personen haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei hohem Anteil an Bauchfett ist das Risiko größer als bei zu viel Fett an Hüfte und Oberschenkeln. (DER STANDARD, Printausgabe, sfou, 15.05.2006)

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