Bernd Drumel, Greenpeace-Chef

    29. Mai 2006, 22:19
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    Gegen potenzunterstützende Mittel

    Als Kärntner hat er "natürlich" an der Blockade der A10 gegen Tempo 160 teilgenommen. Die

    Safetycars

    waren gemietet. "Die Aktion war erfolgreich, die Leute merken, dass der Schritt in die falsche Richtung geht", glaubt Bernd Drumel. In Wien ist er mit

    Rad

    und

    Öffis

    unterwegs, Autos sind nicht verwerflich. "Auch ich brauche eines, wenn ich nach Kärnten fahre." Mit Familie und

    Carsharing.

    "Wir borgen uns den

    Renault Clio

    einer Freundin." Als Student hatte Drumel einen

    R5.

    "Er stand aber meist am Parkplatz. Wenn ich im Gürtelstau stehe und oben die

    U6

    vorbeiglüht, denke ich mir meinen Teil. Da fahr' ich lieber oben und schau hinunter." Denn "Mobilität ist ein zentrales Bedürfnis. Wie die Menschen sie wahrnehmen ist ihre Entscheidung. Nur sollte man dem öffentlichen Verkehr mehr Raum geben." Öd findet Drumel "diese

    SUVs

    - Riesenbrummer, die überall herumstehen. Das dient nur der Unterstützung der Potenz." (juk, AUTOMOBIL, 12.5.2006)

    • "Da fahr' ich lieber oben."
      foto: greenpeace/wally geier

      "Da fahr' ich lieber oben."

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