29. Juni 2006, 11:42
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In den 1960er-Jahren waren sie die Badeschlapfen schlechthin - Seit Ende der 90er-Jahre sind sie als modisches Outfit nicht mehr wegzudenken

Schon vor dem Start der Sommer- und Strandsaison haben Badeschlapfen schon wieder Hochkonjunktur. In den meisten Schaufenstern prangen vor allem Flip Flops in allen Regenbogenfarben im Fenster, die meisten aus Plastik, beispielsweise mit Blume zwischen den Zehen, aber auch aus Leder oder mit Strass besetzt, sind sie erhältlich. Denn mittlerweile gehören die bequemen Treter auch zum Abendoutfit modebewusster ZeitgenossInnen.

Die Sommersandale mit V-Riemen zum Zehenhalt kam in den 1960er-Jahren auf. Damals fand sie als preisgünstige Schlapfenart vor allem in der Bade- und Strandmode weltweit Verbreitung. Spätestens in den 1980er-Jahren rückte sie modisch in den Hintergrund und erreichte erst 1997 eine umso sensationellere Wiederentdeckung. Stefanie Schulze war es, die den altmodisch gewordenen Badesandalen mit bunten Mustern und einer neuen Herstellung aus weichem, stabilem Schaumstoff zum Revival verhalf. Die Deutsche prägte auch den Namen der Flip Flops, kurz "FF" genannt.

Als im Jahr 2003 die US-amerikanischen SchuhdesignerInnen Miranda und Sigerson Morrison die Flip Flops aus Hartplastik mit niederem Absatz, "kittenheel" genannt, erzeugen ließen, war wieder eine neue Varante geschaffen. Jetzt sind der neueste Hit Flip Flops mit Riemchen: Die Kordeln oder Bändchen werden überkreuz an Fesseln und Unterschenkeln hochgeschlungen - das gibt dem leichten Schuhwerk mehr Halt und sieht witzig aus. (dabu)

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    Flip Flops gibt es heute in allen erdenklichen Farben, Mustern und auch Materialien.

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