Deutschland gewinnt an Schwung

7. Juni 2006, 08:44
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Private Konsumausgaben und eine starke Exportwirtschaft lassen das BIP in den ersten drei Monaten 2006 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent steigen

Wiesbaden - Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg zwischen Jänner und März im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Ende des vergangenen Jahres hatte die Wirtschaft noch stagniert. Grund für das Wachstum ist den Statistikern zufolge neben der boomenden Exportwirtschaft vor allem ein Anstieg der privaten Konsumausgaben.

Uneinheitlicher Ausblick

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Wirtschaft den Statistikern zufolge sogar um 2,9 Prozent und damit so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr. Kalenderbereinigt betrug das Wachstum allerdings nur 1,4 Prozent. In diesem Jahr standen unter anderem wegen der Lage der Osterfeiertage drei Arbeitstage mehr zu Verfügung als im Vorjahr.

Im Gesamtjahr rechnet die deutsche Regierung mit einem Wachstum von 1,6 Prozent. Wirtschaftsforscher sind optimistischer: Sie erwarten einen Zuwachs von 1,8 Prozent und damit das stärkste Wachstum seit dem Boomjahr 2000. (APA/AFP)

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