OMV-Verbund-Transaktion sprengt alle Rekorde

28. Juni 2006, 14:18
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Der Zusammenschluss von OMV und Verbund mit 13 Milliarden Euro ist mit Abstand die größte Fusion in der Geschichte Österreichs

Wien - Beim geplanten Zusammenschluss von OMV und der Verbundgesellschaft handelt es sich um die bisher mit Abstand größte Fusion, an der ein österreichisches Unternehmen beteiligt war. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 13 Milliarden Euro macht der Deal in Summe so viel aus, wie die drei nächstgrößten Übernahmen zusammen.

Die bisher zweitgrößte Firmentransaktion mit österreichischer Beteiligung war im Jahr 2000 die Übernahme der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) durch die Münchner HypoVereinsbank (HVB) mit einem Transaktionswert von 7,1 Milliarden Euro. Dann folgt der Einstieg der Erste Bank bei der rumänischen Banca Commerciala Romana (BCR) um 3,75 Mrd. Euro (2005) und die BBAG-Übernahme durch den niederländischen Brau-Konzern Heineken im Jahr 2003 im Wert von 1,9 Milliarden Euro.

Im Folgenden eine Aufstellung der größten Firmenübernahmen, bei denen österreichische Unternehmen beteiligt waren (in Mrd. Euro):

Unternehmen                Volumen   Jahr

OMV & Verbund 13,0 2006 HVB & BA-CA 7,1 2000 Erste Bank & BCR 3,75 2005 Heineken & BBAG 1,9 2003 Austria Tabak & Gallaher 1,875 2001 Telekom Austria & Mobiltel 1,6 2005 OMV & Petrom 1,5 2004 Erste & Ceska Sporitelna 1,4 2000 Bawag & PSK 1,3 2000 Rewe & Billa 1,1 1995 Siemens & VA Tech 1,0 2005

(APA)
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