Merkur Versicherung legte kräftig zu

1. Juni 2006, 16:21
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Bilanzsumme lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 1,2 Milliarden Euro - Wachstum mit Feuer-, Haushalts- und Sachversicherung und Südosteuropa-Töchtern

Graz - Mit der strategischen Ausrichtung auf Südosteuropa sei man gut gefahren, das bestätige die "gesunde Bilanz" des Geschäftsjahres 2005, so der Generaldirektor der Merkur Versicherung AG , Alois Sund, am Mittwoch in Graz. Die Bilanzsumme des Konzerns konnte von 1,089 auf 1,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Das Konzern-EGT machte einen gewaltigen Sprung von sechs auf 13,9 Millionen Euro.

Dafür hätten vor allem innovative Produkte bei der Gesundheitsvorsorge sowie die gute Performance der südosteuropäischen Tochterunternehmen verantwortlich gezeichnet, so Sund.

Im Geschäftsjahr 2005 wurden in Österreich Prämienerträge von insgesamt 281,22 Millionen Euro (2004: 265,5 Mio. Euro) erzielt, ein Plus von 5,9 Prozent. Die Bilanzsumme stieg von 858,4 auf 931,2 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2005 hatte die Merkur Versicherung AG insgesamt 643.786 (620.973) versicherte Risiken in ihrem Bestand. Das deutlichste Wachstum entfiel auf Feuer-, Haushalts- und Sachversicherung, dicht gefolgt von Unfallversicherungen.

Wachstum mit Gesundheitsvorsorge

Die Kernsparte Gesundheitsvorsorge hat laut Sundl gegenüber 2004 ein Plus von 4,4 Prozent bei den Prämienerträgen auf 196,44 Millionen Euro erzielt. In der Schaden/Unfall-Versicherung gab es eine Steigerung des Prämienaufkommens von 27,9 um zwölf Prozent auf 31,3 Millionen Euro. Im Bereich der Lebensversicherung bewegte sich Merkur mit einem Plus von 8 Prozent (2004: 7,8) bei der Steigerung auf Vorjahresniveau, die Prämienerträge erhöhten sich von 49,5 auf 53,4 Millionen Euro.

Als Wachstumsmotor haben sich Sundl zu Folge im abgelaufenen Jahr einmal mehr die Auslandstöchter in Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina erwiesen. Gemeinsam steigerte das Trio die Prämienerträge um 13,7 Prozent.

Tragende Säule sei die Entwicklung bei Lebensversicherungen gewesen. In diesem Bereich habe Slowenien Ende 2005 ein Jahresbestandsprämienvolumen von 37,6 (2004: 34,3) Mio. Euro gehabt. In Kroatien legt man in dieser Kategorie von 30,4 auf 32,97 Mio. Euro zu. Angesichts dieser guten Entwicklung solle es für die Konzerntöchter strategisches Ziel sein, auch die Sparte Gesundheitsvorsorge voran zu treiben. (APA)

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