Med-Uni Wien: Keine Zahlungsweigerung für Nachtdienste

20. Oktober 2006, 10:44
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Verweis auf geltenden Erlass des Bildungsministeriums - "Überstundenabgeltung für Uni-Ärzte klar und korrekt geregelt"

Wien - Die Medizin-Uni Wien wehrt sich neuerlich gegen Vorwürfe, wonach die Medizin-Universitäten Ärzten für Nachtdienste 25 Millionen Euro schulden. Auf Grund eines nach wie vor geltenden Erlasses des Bildungsministeriums seien die ersten 160 Werktags-Journaldienststunden im Jahr den Klinikärzte ausschließlich durch Zeitausgleich abzugelten, "und dieser Zeitausgleich ist in der überwiegenden Zahl der Fälle auch in Anspruch genommen worden", heißt es in einer Aussendung am Mittwoch.

Zeitausgleich

Bestehende Restguthaben an Zeitausgleich würden derzeit sukzessive abgebaut. Es sei daher unrichtig, dass sich die Medizinischen Universitäten weigern, den Klinikärzten Entgelte auszubezahlen. Eine Wahlmöglichkeit der Klinik-Ärzte, ob sie die ersten 160 Stunden als Freizeitausgleich konsumieren oder sich finanziell abgelten lassen wollen, bestehe erst ab 2007. (APA)

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