Ein unmoralisches Angebot

24. Mai 2006, 14:35
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Euro RSCG Vienna erklärt, warum sich Fremdgehen mit Citroën auszahlt

Eindeutig zweideutig gibt sich das neue Kampagnenmotto der französischen Automobilmarke Citroën. 1.000 Euro Seitensprung-Bonus sollen vor allem Fremdmarken-Fahrer in die Schauräume und zum Citroën C4 locken. Ein unmoralisches Angebot, kreiert von der Euro RSCG Vienna.

"Sagen Sie mal, haben Sie Lust ... auf einen Seitensprung?" Sanft umhüllt uns die samtweiche Stimme eines Conferenciers. Im Hintergrund: schlüpfrige Saxophonklänge. Was nach rotlichtiger Bar klingt, ist in Wahrheit Preiswerbung. Der Hörfunkspot zur aktuellen Citroën-Kampagne "Fremdgehen bringt's" zielt – wie alle flankierenden Werbemittel – auf Irritation und Impact durch Zweideutigkeit ab.

Und so wird Österreich im Mai auf allen Ebenen in Versuchung geführt: Neben Hörfunk und TV setzt Citroën diesmal wieder verstärkt auf Printwerbung und Zeitungsbeilagen. Daneben wird das Fremdgehen-Thema auch am POS voll durchgezogen: Plakate, Schaufenster- und Bodenkleber sowie Buttons fürs Verkäufer-Revers sorgen dafür, dass möglichst viele Seitensprung-Kandidaten der Versuchung erliegen. (red)

Credits

Auftraggeber: Citroën Österreich | Agentur: Euro RSCG Vienna | Client Service Director: Günther Hummer | Kundenberatung: Christoph Ableitinger | Creative Director und Text: Melanie Laibl | Art Director: Ulrike Pötschke | Graphik: Su Brodnik | Schnitt und Animation: 7 Production | Tonstudio: Cosmix

  • Print-Beilage
    foto: euro rscg

    Print-Beilage

  • Verkäufer-Buttons
    foto: euro rscg

    Verkäufer-Buttons

  • Plakat
    foto: euro rscg

    Plakat

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