Linuxtag 2006 - "Speed Kills" und der Linux Kernel

1. Juni 2006, 10:48
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Kernel-Entwickler Andrew Morton schlägt "bugfix-only" Kernel Cycle vor, denn Beseitigen von Bugs gerät ins Hintertreffen

Am Freitag stand eines der Highlights des diesjährigen Linuxtages in Wiesbaden auf dem Programm: die Keynote von Andrew Morton, der neben Linus Torvalds zu den führenden Entwicklern des Linux-Kernels zählt.

Einblick

Morton gewährte in seinem Vortrag einen Einblick in die Entwicklung des Kernels, dem Herzen des freien Betriebssystems. Eine intensive Entwicklung, so werden durchschnittlich 9.200 Codezeilen pro Tag geändert. Allerdings wird diese Geschwindigkeit hauptsächlich bei der Entwicklung und Integration neuer Features an den Tag gelegt. Weniger spannende Aufgaben, wie das Beseitigen von Bugs gerät – vor allem in letzter Zeit - ins Hintertreffen, so Morton.

Bugfixing

Um diesen Umstand zu beseitigen, schlägt er "bugfix-only" Kernel Cycle vor – einen Zeitraum wo sich die Entwickler exklusiv mit dem Beistigen von Fehlern beschäftigen. (sum aus Wiesbanden)

  • Andrew Morton bei seinem Vortrag am Linuxtag 2006
    foto: markus sulzbacher / derstandard.at

    Andrew Morton bei seinem Vortrag am Linuxtag 2006

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