Private Sicherheits-Patrouillen für S-Bahnen

12. Juni 2006, 16:45
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ÖBB startet Pilotversuch für abendliches Sicherheitsgefühl der Fahrgäste

Wien - In den Wiener S-Bahnen patroulliert ab sofort ein Sicherheitsdienst. Einen Monat lang sollen ein privater Sicherheitsdienst und Mitarbeiter der ÖBB für Ruhe und Ordnung in den Garnituren sorgen. Die ÖBB will damit vor allem am Abend für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl der Fahrgäste in den S-Bahnen sorgen.

In den Abenstunden sollen vier Teams unterwegs sein. Die Sicherheits-Patrouillen tragen eine spezielle Uniform sowie Sicherheitswesten. Die Idee für die Schaffung eines Sicherheitsdienstes kam laut ÖBB von den Wiener Linien, wo es eine "U-Bahn-Aufsicht" gibt.

Laut der ÖBB-Sprecherin hat der Einsatz nicht mit der tatsächlichen Sicherheitssituation in den Schnellbahnen zu tun. Die Straftaten dort seien zuletzt nicht gestiegen, betonte sie. Allerdings ist laut Umfragen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste, vor allem abends nicht sehr ausgeprägt.

Umfrage

Ob der Pilotversuch bei den Fahrgästen tatsächlich ankommt soll danach mit einer Umfrage der Fahrgäste bewertet werden. Sollten die Fahrgäste die Sicherheits-Patrouillen als angenehm empfinden, soll der Sicherheitsdienst zum fixen Bestandteil der S-Bahnen werden. (APA)

In einem Pilotversuch soll dieser vorerst einen Monat lang für Ruhe und Ordnung in Garnituren bzw. auf Bahnhöfen sorgen. Laut einer ÖBB-Sprecherin sind sowohl Mitarbeiter der ÖBB als auch private Sicherheitskräfte im Einsatz.
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