Smartphones sind die besseren PDAs

4. Mai 2006, 16:11
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Handheld-Markt schrumpft zum neunten Mal in Serie

Der Markt für PDAs weist im ersten Quartal des laufenden Jahres weiterhin rückläufige Verkaufszahlen auf. Weltweit wurden knapp 1,5 Millionen Handhelds verkauft. Das sind 23 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit schrumpft der PDA-Markt nach Angaben des Marktforschers IDC zum neunten Mal in Folge. Ersetzt werden die Handhelds zunehmend durch Smartphones. "Diese bieten dieselben Funktionen wie herkömmliche PDAs, wobei zusätzlich damit auch telefoniert werden kann, was das Hauptargument für den Kauf von Smartphones ist", erklärt IDC-Analyst Andrew Brown im Gespräch mit pressetext.

richtung All-in-one

Der Konsumenten-Trend gehe klar in Richtung All-in-one-Geräte, so Brown. Smartphones haben stetig die Features von PDAs übernommen, weshalb Funktionen wie Bluetooth, Wi-Fi oder Navigations-Bundles den PDA-Produzenten nicht helfen, die Verkaufszahlen wieder in die Höhe zu bringen. Die zusätzliche Möglichkeit zu telefonieren macht das Smartphone gegenüber einem PDA einfach interessanter. "Wer früher einen PDA besaß, hat nun ein Smartphone", so der Analyst. Ein vollständiges Verschwinden der Handhelds erwartet Brown jedoch nicht: "Es gibt einen kleinen Markt für klassische Handheld-Devices, der auch in einigen Jahren noch bestehen wird."

Palm vor HP

Palm konnte mit 475.000 abgesetzten Geräten und 32,2 Prozent Marktanteil seine Stellung als Marktführer behaupten. Kapp dahinter hat sich Hewlett-Packard mit 346.000 verkauften Handhelds platziert. Dell, Acer und Mio folgen auf den weiteren Rängen, wobei deren Anteile am Gesamtmarkt zwischen 9,7 und 7,1 Prozent betragen.(Pte)

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IDC

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