Presseförderung 2006 ist grob verteilt

4. Juli 2006, 21:52
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Je eine Million Euro können "Presse" und STANDARD aus der Förderung für regionale Vielfalt erwarten

Die zuständige Kommission hat vorgeschlagen, welche Tageszeitungen wie viel Presseförderung bekommen sollen. Je eine Million Euro können "Die Presse" (Styria) und DER STANDARD aus der Förderung für regionale Vielfalt erwarten; die von der Mediaprint verwaltete, SP-nahe "Kärntner Tageszeitung" fast 960.000.

Für die VP-Parteizeitung "Neues Volksblatt" sind 856.000 Euro vorgesehen, für die "Neue Zeitung" für Tirol, ein Beiboot der "Tiroler Tageszeitung", 850.000. Der "Neuen Vorarlberger Tageszeitung", kleine Schwester der "Vorarlberger Nachrichten", winken nach STANDARD-Informationen 715.000 aus diesem Topf, dem "Wirtschaftsblatt" (Styria) 640.000, der VP-nahen Salzburger "Volkszeitung" 625.000 Euro.

Aus der Vertriebsförderung erwarten alle heimischen Blätter mit Ausnahme der ohnehin republikseigenen "Wiener Zeitung" je 106.000 bis fast 180.000 Euro.

Gegen diese Aufteilung können noch bis 10. Mai Änderungen beantragt werden. Förderungen für Wochenblätter sind Ende Juni an der Reihe. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 3.5.2006)

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