Motorola hat „Feng-Shui-Handy“ patentieren lassen

31. Juli 2006, 14:16
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Mobiltelefon ist mit zahlreichen Sensoren bestückt und soll so Berechnungen nach dem asiatischen Prinzip erlauben

Der US-amerikanische Mobiltelefonhersteller Motorola hat beim US-Patentamt ein Patent für ein „Feng-Shui-Handy“ zur Prüfung angemeldet.

Sensoren vermessen die Räume

Das Handy verfügt über zahlreiche integrierte Sensoren, die Räume vermessen und Auskunft geben können, ob diese Feng Shui tauglich sind. Bei diesem Mobiltelefon werden bekannte Technologien symbiotisch verbunden. So wird die integrierte Kamera dazu genutzt um Fotos der Räume anzufertigen und diese dann in den Punkten Farbgebung und Abständen der Möbel und Wände detaillierter zu untersuchen. Über das Mikrofon wird der Geräuschpegel im Raum gemessen, das GPS-Modul liefert nähere Daten zu den Örtlichkeiten, die Auskunft darüber geben sollen, ob sich die Wohnung auch in einer günstigen Lage befindet. Mit Hilfe des eingebauten UKW-Radios kann das Handy auch die Radiowellen in den Räumen messen und den Abstand zum nächsten Radio-Sendemast feststellen. All diese Informationen werden gesammelt und über eine spezielle Software mit Feng-Shui-Daten abgeglichen. Danach zeigt das Handy an, wie der Raum im Sinne der fernöstlichen Wohlfühl-Philosophie ausbalanciert ist. (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Im Bild der Luo Pan, das wichtigste Arbeitsgerät von Feng Shui Beratern. Auf dem Kompass aus konzentrischen Ringen sind Elemente der chinesischen Kosmologie und Naturphilosophie wie Himmelsrichtungen, Planetenlaufbahnen, Yin-Yang-Zuordnungen oder die fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Holz angebracht.

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