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vergrößern 500x332Alles im Blick: Ein filetierter Audi A6 am Prüfstand.
Dabei ist Audi Spätstarter, erst vor wenigen Jahren wurde das Thema Elektronik zur Kernkompetenz geadelt, und was die Ingenieure bisher zustande brachten, kulminiert, übertrieben dargestellt, in zwei Punkten: 1.) MMI. Derzeit wohl bestes elektronisches Bediensystem der Welt. Und 2.) hat Audi einfach weniger Probleme mit der Elektronik als viele Konkurrenten.
Immer komplexer
Mechanik wird immer einfacher, Elektronik immer komplexer. Wie komplex sie im Auto wirklich geworden ist, untermauern schlichte Zahlen: 90 Prozent aller Auto-Innovationen stammen heute aus diesem Bereich. Längst fahren wir alle rollende Computer. Laut Audi fand der verflossene A6 (bis 2004) mit drei Megabyte Speicherbedarf für die Software sein Auslangen. Ein aktueller A4 veranschlagt 13 Megabyte, ein A8 gleich 90.
Schlüsselaufgabe ist nach alarmierenden Pannenstatistiken jene, das alles mit Anstand beherrschen zu können. So werden im Elektronikcenter automatisierte Software-Stabilitätstests durchgeführt, "in the Loop"-Funktionsprüfungen und Simulationen, die rund um die Uhr Stabilität und Zusammenwirken aller Elektroniken und vernetzten Systeme erkunden. Bringt "deutliche Zeit- und Kostenersparnis gegenüber Tests am realen Fahrzeug bei gleicher Aussagekraft". Die "Fehlerabstellzeit" sei so von mehreren Monaten auf wenige Tage verkürzt worden. Na bitte.
Techniktrendscout
Noch ein spannender Aspekt: AEV. Audi Electronics Venture. Gegründet 2001, 40 Mitarbeiter, Sitz Palo Alto, Kalifornien. Techniktrendscout sowie "Kooperations- und Andockstation für Hightech-Unternehmen" im Silicon Valley. Die Zukunft sei wolkenlos. Also pannenfrei. (Andreas Stockinger, AUTOMOBIL)
Hab auch solche schoenen Woerter auf Lager:
Mein liebstes Vehikel heisst "Vorsprungsmaschine", mit Almradantrieb und Servuslenkung (mein Ur-Quattro, Bj. 1981). Hinsichtlich Elektronik ein Minimalist, aber ein Meilenstein in der Fortbewegungsgeschichte.
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