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Hightech in der Zahnmedizin

1. Mai 2006, 00:00

Donau-Universität Krems erforscht Einsatz computergestützter Fertigungsverfahren für hochwertigen Zahnersatz

„Unsere Gesellschaft wird immer älter und die älteren Menschen werden immer anspruchsvoller – heute möchte niemand mehr eine schlecht sitzende Prothese“, weiß Jürgen Willer, Leiter des Departments für Interdisziplinäre Zahnmedizin und Technologie an der Donau-Universität Krems. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt daher auf neuen Technologien in der Zahnmedizin, vor allem der CAD/CAM-Technologie, an deren Entwicklung Willer maßgeblich beteiligt war. CAD/CAM bedeutet „Computer Aided Design“ bzw. „Computer Aided Manufacturing“ und bezeichnet ein Verfahren zur computergestützten Planung und Herstellung von Objekten. Ursprünglich in der Industrie eingesetzt, ermöglicht CAD/CAM Zahnmedizinern die hoch präzise Anfertigung von Zahnersatz aus Keramik. Dieser ist besonders ästhetisch und besser verträglich als Zahnersatz aus herkömmlichen Materialien.


Weiterbildung in Zukunftsfeldern der Zahnmedizin

Die neuen Technologien und steigenden Ansprüche der Patienten stellen Zahnärzte vor neue Herausforderungen – eröffnen aber auch interessante Geschäftsfelder. Das Department für Interdisziplinäre Zahnmedizin und Technologie bietet dazu die passende Weiterbildung an. Zahnärzte können sich an der Donau-Universität Krems zum Beispiel auf Implantologie, Implantatprothetik, Kieferorthopädie, orale Chirurgie, Parodontologie oder ästhetische-rekonstruktive Zahnmedizin spezialisieren. Knapp 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Ländern studieren derzeit in den zahnmedizinischen Lehrgängen der Donau-Universität Krems.

Nähere Informationen zum Department für Interdisziplinäre Zahnmedizin und Technologie unter www.donau-uni.ac.at/zahn
Univ.-Prof. Dr.
Jürgen Willer
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