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Neue Psychotherapie-Methode

1. Mai 2006, 00:00

Gesundheitsministerium erkennt Integrative Therapie als neue Fachrichtung der Psychotherapie an

Die Integrative Therapie ist ein Psychotherapie-Verfahren, dessen schulenübergreifendes Konzept individuelle Behandlungswege ermöglicht. Die in den Siebzigerjahren entwickelte Methode wurde kürzlich vom Ministerium für Gesundheit und Frauen als 20. Psychotherapie-Verfahren in Österreich zugelassen, die Donau-Universität Krems als erster Ausbildungsträger anerkannt.

Schulenübergreifender Ansatz eröffnet vielfältige Therapiemöglichkeiten

Der wesentliche Vorteil der neuen Therapiemethode gegenüber anderen Verfahren liegt in seinem breiten Spektrum an Zugangsweisen und Behandlungswegen. So kommen neben dem verbalen Austausch zwischen Therapeut und Patient etwa kreative Techniken oder nonverbale Kommunikation zum Einsatz. Ziel der Therapie ist es, das Denken, Erleben und Verhalten des Patienten durch die Bearbeitung aktueller Lebensprobleme, sozialer Netzwerksituationen und unbewusster Konflikte neu zu organisieren.


Donau-Universität Krems bietet Lehrgang für Integrativer Therapie an

Die Integrative Therapie wird aufgrund klinisch-empirischer Forschung permanent weiterentwickelt. Einen „österreichischen Ansatz“ hat eine Expertengruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Anton Leitner und Prof. Dr. Hans Waldemar Schuch vom Zentrum für Psychosoziale Medizin der Donau-Universität Krems erarbeitet. Ab sofort kann die Ausbildung zum Psychotherapeuten für Integrative Therapie in einem siebensemestrigen Studium an der Donau-Universität Krems absolviert werden. Die Absolventen erlangen nicht nur die Zulassung als Psychotherapeuten, sondern können auch den international anerkannten akademischen Grad „Master of Science“ (MSc) erwerben.

Nähere Informationen zum Lehrgang unter www.donau-uni.ac.at/psymed/it
Prof. Dr.
Anton Leitner
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