Klangturm St. Pölten präsentiert Saisonpläne

2. Mai 2006, 19:37
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Hören, Schauen und interaktiv Agieren unter dem Motto "Klangfarben - Fabrklänge"

St. Pölten - "Klangfarben - Farbklänge" sind das diesjährige Motto im Klangturm, dem weithin sichtbares "Wahrzeichen" des St. Pöltner Regierungsviertels. Mit Computer gesteuerten Licht- und Klangchoreografien von Bernhard Gal, einem Environment von Elisabeth Schimana zur Umwandlung von Bewegung in Töne, interaktiven Klangspielen von Michael Bradke, über einen Tast-Screen zu bedienender "Paint Music" und ausgefallenen Instrumenten wird die neue Saison (27. April bis 1. November) eröffnet.

Kurator Hannes Raffaseder will, wie er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch im Vorfeld der abendlichen Eröffnung erläuterte, die Besucher für unterschiedliche Hörerlebnisse sensibilisieren. Künstlerische Konzepte sollen auf spielerische Weise erlebbar werden.

Musik, Klang- und Medienkunst

Konzertabende und kleinere Festivals laden zu Begegnungen mit experimenteller Musik, Klang- und Medienkunst ein. Workshops, Führungen, Vermittlungsaktionen für Schulen sowie Events wie Weinverkostungen sind ebenfalls vorgesehen. Außerdem fungiert der Klangturm auch weiterhin als Info-Center: An 365 Tagen stehen persönliche Beratung (zu Amtswegen, Kulturangeboten, Hotelbuchungen oder Ausflugszielen) sowie elektronische Infoterminals zur Verfügung.

Der Klangturm mit einer Gesamthöhe von 77 Metern ist seit 1997 in Betrieb. Die Aussichtsterrasse auf einer Höhe von 47 Metern ist entweder mit dem Panoramalift oder über 280 Stufen erreichbar. An der Spitze des Turms sind Sende- und Funkmasten sowie eine Wetterpanorama-Kamera installiert. Jährlich wechselnde Programme in drei kugelförmigen Hörzonen und auf drei Klangebenen wollen Klangkunst als komplexe Sinneswahrnehmung darbieten. (APA)

  • St. Pölten bei Nacht
    foto: klangturm/ helmut lackinger

    St. Pölten bei Nacht

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