Chemiearbeiter- Gewerkschaftschef wird FSG-Interims-Chef

25. Juni 2006, 09:47
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Karrieresprung kurz vor Rückzug in die Pension

Wien - Der 59-jährige Vorsitzende der Gewerkschaft der Chemiearbeiter, Wilhelm Beck, ist am Dienstag von der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter nach dem Rücktritt von FSG-Chef Rudolf Nürnberger zu dessen interimistischen Nachfolger bestellt worden. Der Karrieresprung von Beck erfolgte zu Ende seiner Berufslaufbahn und ist nur von kurzer Dauer - er will lediglich bis zum FSG-Kongress im Jänner bleiben und dann in Pension gehen.

Der gelernte Maschinenschlosser und Chemiefacharbeiter startete von 1979 bis 1986 als Betriebsrat bei der Maschinenfirma Koreska. Vnlo 1983 bis 1986 war er Zentralbetriebsratsvorsitzender und in dieser Zeit auch Mitglied der Landesleitung Wien der Gewerkschaft der Chemiearbeiter.

Von 1990 bis 1997 war Beck Stellvertretender Bundessekretär der Gewerkschaft der Chemiearbeiter, von 1997 bis 1999 deren Bundessekretär. Beck ist seit November 2001 Vorsitzender der Chemiearbeitergewerkschaft.

In der Gewerkschafts-Fraktion war er ebenfalls seit November 2001 Vorsitzender der FSG in seiner Gewerkschaftsgruppe. Seit Oktober 2003 ist er Bundesvorsitzender-Stellvertreter der FSG im ÖGB. Außerdem ist Beck Kammerrat und Mitglied im Vorstand der AK-Wien.

Beck wurde am 27. November 1946 in Wien geboren. Er ist in zweiter Ehe verheiratet und hat erwachsene Kinder. (APA)

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    Wilhelm Beck

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