Weltpremiere für simulierte Wolke

12. Juli 2006, 14:17
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Im Leibniz-Institut gelang erstmals Erzeugung einer künstlichen Wolke: Neue Erkenntnisse darüber möglich, wie Wolken das Klima beeinflussen

Leipzig - Der weltweit größte Wolkensimulator hat am Dienstag am Leipziger Leibniz-Institut für Troposphärenforschung seine erste künstliche Wolke erzeugt. Die Wissenschafter versprechen sich vom Leipzig Aerosol Cloud Interaction Simulator (LACIS) neue Erkenntnisse zur Entstehung von Wolken und darüber, wie sie das Klima beeinflussen. Das könnte unter anderem die Wettervorhersage verbessern, wie das Bundesforschungsministerium betonte.

Der Simulator besteht aus einem 16 Meter hohen Turm, der wie eine riesige Thermoskanne ein acht Meter hohes und nur drei Millimeter dünnes Doppelrohr ummantelt. In dem Herzstück des Simulators werden durch die Verbindung von Wassertropfen mit Staubpartikeln kontrollierbare Wolken geschaffen. (APA/dpa)

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