Coolness zählt nur vor der Kamera

9. Mai 2006, 16:03
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Ein Buch und eine Ausstellung seien halt "etwas ganz anderes", meitn Mario Schmolka...

Andere hätten wohl getan, als wären sie so cool wie die Models auf ihren Bildern. Aber Mario Schmolka wirkte letzte Woche keine Sekunde lang so: Er sei, erklärte der Wiener, bei der Eröffnung der Ausstellung zu seinem Bildband "Intense" in der Fotogalerie "Westlicht" (7., Westbahnstraße 40, bis Ende April) "wahnsinnig nervös": Ein Buch und eine Ausstellung seien halt "etwas ganz anderes". Ja, auch wenn man als 30-Jähriger schon für alle, die im Lebenslauf zählen, fotografiert hat: für Prada, Vogue und Palmers etwa.

Aber das Cool-sein-vor-Ort überließ Schmolka Models, Kollegen und sonstigen Gästen - allen voran seinem Laudator, dem Erfinder der einst kontroversiellen Palmers- oder Römerquelle-Kampagnen, Christian Satek. Schmolka freute sich einfach. Am meisten, als sein Sohn Nils erklärte, "urstolz auf den Papa" zu sein: Da war dann auch die Nervosität wie weggeblasen. (rott, DER STANDARD Printausgabe, 25.04.2006)

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    foto: rott
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