
Mehr Unterstützung für Jungforscher fordert die ÖH mit ihrer Doktorats-Initiative.
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Gesamtkosten in Höhe von 48 Millionen Euro trägt Wissenschaftsministerium
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"Fatale Fehlentscheidung"
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Senatsvorsitzender: "Durch technischen Trick könnten wir uns eine Atempause verschaffen"
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Ulrike Beisiegel von der Agentur für wissenschaftliche Integrität über die negativen Folgen des Internets auf die Wissenschaft
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Statt eines Wettbewerbes schlägt die "Presse AG" eine partizipatorische Lösungsfindung vor
Rektor der Medizin-Uni Innsbruck: "Diese Eignungstests müssen sicher noch weiter verbessert werde " - Prüfungsgebühren angedacht
Soll bald zu gemeinsamem Masterstudium werden
der Studiengebühren (oder deutliche Reduktion) für das Doktoratstudium. Die Arbeit an einer Diss. kann sich berufsbegleitend (ich meine abseits des akademischen Betriebes) über Jahre ziehen, ohne dass noch Ressourcen der Universität in Anspruch genommen würden, mit Ausnahme der Bibliothek (und der paar in neuerer Zeit eingeführten, so schikanös lästigen wie unnötigen Pflichtstunden).
Die sind nicht notwendigerweise schikanoes laestig und unnoetig. In Deutschland bluehen Gratuiertenkollegs auf wo man gezielt anspruchsvolle Kurse besuchen muss, waehrend in Oesterreich das Doktorat weiterhin in vielen Faechern fast nur aus der Diss besteht. Hier herrscht grosser Nachholbedarf! Es ist eine Illusion zu glauben dass ein blosses Diplomstudium eine hinreichende Qualifikation fuer ein echtes Doktorat ist (fuer eine "lange Dipl-Arbeit"-Diss reichts evtl).
Das Problem ist natuerlich dass die Unipolitik die Qualitaet der Doktorandenausbildung gar nicht verbessern _will_ weil sonst ja mehr Leute in Oesterreich das Doktorat machen wollen wuerden und dann die jetzt schon ueberall evidenten Finanzmaengel noch extremer zu Tage traete
Betrifft naemlich berufstaetige Studierende allgemein -- nicht nur Doktoranden. Ich und viele andere haben dieses Argument von Anfang ins Rennen gebracht, aber die OeVP hat natuerlich trotzdem ihren unflexiblen Schwachsinn durchgezogen. Tja, selbst schuld wer diese Partei noch waehlt.
das wort heisst übrigens deshalb "dissertantIn" mit hartem "t", weil es im gegensatz zu "diplomandIn" ("ein/e zu diplomierende/r") vom partizip aktiv ("eine/r, der/die dissertiert") abgeleitet ist. ob eine solche abstufung sinnvoll ist, ist allerdings wieder eine andere frage...
Wenn jemand 15 Wochenstunden LVAs besucht nimmt er bei Hoererzahlen von durchschnittlich 50 Leuten 0,3 Mannstunden pro Woche in Anspruch.
Die meisten oesterreichischen Doktoranden haben wohl eine deutlich geringere Betreuung als 18 exklusive One-on-One-Minuten pro Woche.
nur ein scherz sein. soziale absicherung? hätt ich auch gern gehabt. musste nach über 1.5jahren mein doktorat (nawi) abbrechen, da mein vertrag (aus wahnwitzigen gründen) nicht verlängert wurde. man steht dann da mit rein gar nix. verlorene zeit...die bisherige arbeit ist nicht verwertbar, hilfe von div. stellen nicht zu erwarten/zu bekommen. mir wird echt schlecht bei solchen meldungen...
Naja.
Die Doktoranden, auf die das Institut *angewiesen* ist, werden in der Regel auch als Projektassistenten angestellt. Die haben dann auch ein Angestelltenverhältnis, soziale Absicherung, Emailadressen, etc. (geht mir und ALLEN Dissertanten, die ich kenne, so - allerdings: Im Bereich Informatik).
Die Kritik mit der Studiengebühr ist berechtigt; im Moment muss man einen Teil seines Gehalts dafür, dass man arbeiten "darf", wieder einzahlen. Die Anzahl der im Rahmen der Dissertation zu absolvierenden LVAen ist vernachlässigbar gering, und organisatorischer Aufwand für die Universität ist bei einer Diss de facto nicht vorhanden, also was kostet da?
sie grenzen ihre Aussage sowieso ein: "Informatik".
Auf der Fakultät für Psychologie sieht es in Wien so aus: Doktoranden forschen (meist gratis)... Publikationen gehen aber an die Professoren (sind ja auch Erst- oder Zweitautoren).
Hat man Glück, erwischt man einen Prof. der älteren Generation, der einen als Mentor unterstützt. Die "jüngere" Generation hat nur noch die Evaluationen vor Auge und versucht, Publikationen zu bekommen. Ergo: Will man eine Dissertation schreiben, muss man sich mit einer fehlenden Finanzierung und sehr viel Zusatzarbeit zufrieden geben.
Und wo bitte soll's das geben, dass doktoranden die institutsadresse NICHT als berufliche anschrift verwenden dürfen. so was ist mir bisher noch nie untergekommen, aber ich lass mich gern eines besseren belehren.
(etwaige -Innen und so an den passenden stellen bitte selbständig mitdenken)
Ich nehme an, du beziehst dich auf Leute, die auch einen Dienstvertrag haben (d.h. FWF-, ÖAW-Projekte, etc.). Der Artikel bezieht sich aber auf die (sehr kleine) Gruppe jener, die einfach nur ein Doktoratsstudium ohne Anstellung machen und höchsten ein Forschungsstipendium haben. Für die gibt's keine Mitarbeiteradressen.
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