Ars Electronica 2006: Die Herausforderungen einer komplexen Welt

2. Mai 2006, 11:22
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Festival "Simplicity - the art of complexity" von 31. August bis 5. September in Linz

Mit den Herausforderungen einer komplexen Welt beschäftigt sich die Ars Electronica 2006. Das Linzer Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft findet heuer von 31. August bis 5. September statt und trägt den Titel "Simplicity - the art of complexity". Details gaben Gerfried Stocker und Christine Schöpf für die Veranstalter Ars Electronica Center und ORF Oberösterreich in einem Pressegespräch am Freitag in Linz bekannt.

Nutzbar

"Die Herausforderung der Zukunft wird darin bestehen, Komplexität für alle durchschaubar und nutzbar zu gestalten", erklärte Stocker. Es gehe dabei um Technologiekompetenz, vor allem aber auch um die soziale Kompetenz des Einzelnen, die den Menschen befähige, eigenständig über den Einsatz von Technologien zu entscheiden, so Schöpf.

Konkretes

Die diesjährige Ars Electronica widmet sich konkreten Aufgabenstellungen wie beispielsweise der leichteren Bedienbarkeit von Computerprogrammen. Zudem wird die Rolle der Kunst als Avantgarde und Experimentierfeld inmitten der steigenden Flut von Informationen, Optionen und permanenten Veränderungen beleuchtet.

John Maeda

Kurator des Themensymposiums des Festivals ist der renommierte US-Grafikdesigner und Forscher John Maeda. Die Ars Electronica wird auch in diesem Jahr von Vorträgen, Diskussionen und Künstlergesprächen in unterschiedlichen Formaten bestimmt. Künstler, Software-Designer und Wissenschaftler erörtern Strategien, Theorien und Lösungen für den Umgang mit Komplexität. Ausstellungen, Konzerte und Performances bilden weitere Schwerpunkte des Programms.(APA)

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