Gehrer wagt keine Prognose

7. Juni 2006, 11:34
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Man habe alles "gut vorbereitet"

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer möchte über den Ausgang des heute, Donnerstag, startenden internationalen Bildungsvergleichstest PISA (Programme for International Student Assessment) keine Prognose wagen. Man habe allerdings alles "gut vorbereitet", wie sie vor dem Ministerrat sagte. Neuerlich zurückgewiesen wurde von ihr der Vorwurf, man habe von den Vorschlägen der Zukunftskommission nur wenige Vorschläge umgesetzt.

"Das will ich nicht"

Laut Gehrer wurden von den 33 Empfehlungen der Kommission 20 umgesetzt. Vorschläge wie die Einschränkung des Sitzenbleibens (in der Pflichtschule nur auf Antrag der Erziehungsberechtigten durch Konferenzbeschluss) würden aber bewusst nicht umgesetzt, so Gehrer. "Das will ich nicht."

Der Vorsitzende der Kommission, Günter Haider, hatte zuletzt wiederholt kritisiert, dass bisher nur einige aus dem Zusammenhang gerissene Maßnahmen, die zum Teil den Vorschlägen sogar widersprochen hätten, angegangen worden seien. (APA)

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