Neuer Mobilfunker "eety" gestartet

4. Juli 2006, 15:02
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Positioniert sich als Ethno-Mobilfunkanbieter - One mit 25,1 Prozent beteiligt - Vorwahl: 0681

Am 24. April betrat eety den heimischen Mobilfunkmarkt. "Unser Angebot richtet sich speziell an ethnische Gruppen, die neben ihren Gesprächen im Inland regelmäßig Telefonate ins Ausland führen wollen", so Karl Reisacher, Initiator und Geschäftsführer des Start-up Unternehmens in einer Aussendung am Donnerstag. Bis Jahresende werden 30.000 Kunden erwartet. Die Hauptzielgruppe Kunden aus der Türkei und Ex-Jugoslawien.

Reisacher ist in der Mobilfunkbranche kein Unbekannter – er werkte beim drittgrößten heimischen Mobilfunker One, als Prokurist der One Bank.

One mit 25,1 Prozent beteiligt

"eety" nutzt das Netz von One – der Mobilfunker ist auch an eety beteiligt. "Das Konzept von eety hat uns überzeugt", begründet One-Chef Jørgen Bang-Jensen die Beteiligung an eety. "In gesättigten Märkten ist es notwendig, die Kunden noch gezielter anzusprechen und genau das tut "eety" mit seinen Angeboten." One ist über die 100 Prozent-Tochter Yesss schon mit einer Diskontmarke aktiv, außerdem wird das One-Netz von den Telefon-Wiederverkäufern eTel und Tele2UTA für Handydienste genützt.

Werkarte mit günstigen Tarifen

"eety" tritt mit einer Prepaid-SIM-Karte (Vorwahl: 0681) an, mit der um 9 Cent weltweit SMS versendet und ab 12,1 Cent Telefonate ins Ausland geführt werden können. Innerhalb von Österreich kann ab 9 Cent telefoniert werden. Sprachbox-Menü, SMS-Benachrichtigungen und Kundenservice sind in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Serbisch, Kroatisch, Slowenisch und Bosnisch verfügbar.Ein "Starterset", bestehend aus Simkarte und 5 Euro Gesprächsguthaben, ist um 14,90 Euro zu erstehen.

Ausgesuchter Vertrieb

Vertrieben wird "eety" über ausgesuchte Fachhändler. Werblich unterstützt wird der Markteintritt von Großplakaten, TV Spots und Inseraten. Gesellschafter der eety-Telecommunications GmbH sind Geschäftsführer Karl Reisacher (25,0 Prozent ), ONE (25,1Prozent), die restlichen Anteile werden von einer Investorengruppe aus Industrie und Wirtschaft gehalten.(sum)

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