Frische Semmeln kein Geheimrezept

9. August 2006, 13:14
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Die frische Bäckersemmel im Frühstückscafé hat fast schon ausgedient

Wien - Die frische Bäckersemmel im Frühstückscafé hat fast schon ausgedient: Das Rezept der Wiener Kaffeehäuser, wie sie zu ihrem Gebäck kommen, ist aber kein geheimes. In den meisten wird nämlich selbst aufgebacken. Das Café Central in der Herrengasse lässt sich zu großen Veranstaltungen frisches Gebäck liefern, ansonsten bäckt es Tiefgefrorenes von der Großfirma Resch & Frisch auf. Ebenfalls Resch & Frisch im Sortiment haben die Cafés Landtmann, Sperl, Zartl, Prückl, und viele andere mehr.

Die meisten lassen sich "schon seit Jahren" das Gebäck von der Welser Firma Semmeln & Co. bringen. Einige Häuser hören aber auch auf die Wünsche der Stammgäste. So kauft das Sperl schon seit 1968 beim Altwiener Bäcker Stefan Rieppel die Kaisersemmeln ein und das Prückl lässt sich das Sauerteig- und Toastbrot von der Bäckerei Bruckner liefern. Das Café Ritter in der Mariahilfer Straße hat sein Gebäck "immer frisch" vom Blutaumüller und das Triolaa in der Bognergasse von der Bäckerei Strauß. Der Bräunerhof bezieht von Mühlenbrot frische Brötchen.

Der Vorteil von tiefgefrorenem Gebäck ist laut Angela Köstinger, Mitarbeiterin von Resch und Frisch, der, dass man es nach Bedarf aufbacken kann und dieses somit immer frisch ist. Die Firma liefert mit der ersten Gebäckfuhre auch gleich Tiefkühlschrank und Ofen mit. Die Semmeln kommen von den Großbäckereien Linauer und Wagner. (mil, DER STANDARD, Printausgabe vom 20.4.2006)

  • Resches Gebäck für Wiener Cafés: Selber aufbacken ist das Geheimnis.
    foto: h. corn

    Resches Gebäck für Wiener Cafés: Selber aufbacken ist das Geheimnis.

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