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Am 19. Juni wird Graz zur europäischen Berater-Hauptstadt

24. Juli 2006, 14:53

Österreichs großer IT- und Beraterpreis Constantinus 2006 wird vergeben – Branche in der Steiermark mit dynamischer Entwicklung – Titelverteidiger aus der Steiermark

Österreichs großer IT- und Beraterpreis Constantinus 2006 wird vergeben – Branche in der Steiermark mit dynamischer Entwicklung – Titelverteidiger aus der Steiermark

Graz (18. April 2006) – Der Constantinus Award 2006 ist das Herzstück einer ganzjährigen Qualitätsoffensive, die vom Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich initiiert wurde. Vergeben wird Österreichs großer IT- und Beraterpreis am 19. Juni im Rahmen einer großen Gala in Graz. „Mit dem Constantinus wollen wir die hohe Qualität der heimischen IT- und Berater-Branche aufzeigen, die zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen Österreichs zählt“, so DI Heinz Michalitsch, Obmann der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Steiermark, im Rahmen einer Pressekonferenz in Graz. Derzeit zählt die Branche österreichweit mehr als 40.000 Betriebe, zwei Drittel davon sind IT-Dienstleister.

Auch in der Steiermark entwickeln sich die UBIT-Betriebe dynamisch, erläutert Michalitsch. „Im Vorjahr stieg die Mitgliederzahl um 8,4 Prozent auf 4.441 Firmen.“ Mehr als 5.000 Mitarbeiter werden beschäftigt, der Anteil der Ein-Personen-Unternehmen liegt bei über 73 Prozent. Dass die Unternehmen verstärkt über die Landesgrenzen schauen, zeigt ein Blick auf die Exportquote: Diese liegt österreichweit bei rund zehn Prozent.

Eine der wesentlichen Neuerungen beim Constantinus 2006 sind die Regionalschwerpunkte. „Alle einreichenden Unternehmen werden im Rahmen von regionalen Veranstaltungen der Öffentlichkeit vorgestellt“, sagt Michalitsch. Für grenzüberschreitende Projekte wird der Constantinus International Award in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Berater-Dachverband FEACO vergeben. Darüber hinaus wird der beste Jungunternehmer aus dem Sektor Unternehmensberatung und Informationstechnologie vor den Vorhang geholt.

Constantinus-Sieger aus der Steiermark
Einer der Titelverteidiger kommt aus der Steiermark: Das Grazer Unternehmen MGS Softwareentwicklung, das sechs Mitarbeiter beschäftigt, siegte 2005 in der Kategorie Informationstechnologie. MGS Softwareentwicklung hat sich auf die Konzeption und Entwicklung maßgeschneiderter IT-Lösungen im Industrie-Umfeld spezialisiert. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Erstellung von Softwarelösungen, die ein effektives, zeitsparendes Management großer Prozessdatenmengen ermöglichen.

Das Projekt
Das Zementwerk Retznei der Lafarge Perlmooser AG nützt bei der energieintensiven Herstellung von Zement alternative Energieträger, um Primärbrennstoffe einzusparen und Schadstoffemissionen zu verringern. Der Verbrennungsprozess in der Ofenanlage verläuft durch den Einsatz alternativer Brennstoffe wesentlich instabiler. Um die Qualität sicherzustellen, bedarf es genauester Prozessüberwachung, um jeder Abweichung sofort gegensteuern zu können. Hierfür liefert die XRangeEye|Lounge von MGS die entscheidenden Werkzeuge. Durch intelligente Erfassungs-, Komprimierungs- und Archivierungsmethoden werden Steuerungs- und Leitsystem in Echtzeit abgefragt und die Daten in einer handelsüblichen Datenbank abgelegt.

Standortsicherung
MGS-Geschäftsführer Martin Gamperl: „Wir haben festgestellt, dass der Kunde durch den Einsatz unserer Software in Verbindung mit der damit zusammenhängenden Beratungsleistung nicht nur Ressourcen schonen und die Umwelt entlasten kann, sondern auch den Standort mit mehr als 150 Mitarbeitern auf lange Sicht gesichert hat. Wir waren der Meinung, das sollte einmal - schon aus Umweltschutzgründen - der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt werden.“

Die Zementindustrie sei, vor allem in der Umgebung der Werke, als Umweltverschmutzer verschrien. Martin Gamperl: „Staub, CO2 und NOx sind nur einige der Emissionen, die in der Zementindustrie freigesetzt werden. Das alles wird durch den Einsatz der Software in Verbindung mit verfahrenstechnischen Maßnahmen stark reduziert.“

Kategorien und Kriterien
Die Einreichungen zum Award werden von einer internationalen Expertenjury beurteilt. Kriterien sind unter anderen die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und die Stärkung der strategischen Position für den Kunden sowie die Beratungsqualität. Der Constantinus Award wird in den Kategorien Informationstechnologie, Kommunikation und Netzwerke, Management Consulting, Open Source sowie Personal & Training vergeben.

Die Anmeldung zum Constantinus 2006 ist über die Homepage www.constantinus.net möglich. Einreichschluss ist der 22. Mai 2006. Zugelassen sind Projekte, die zwischen 1. Januar 2004 und 22. Mai 2006 abgeschlossen wurden. Alle Constantinus 2006 Preisträger nehmen automatisch am Staatspreis Consulting des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit teil. Alle Informationen unter www.constantinus.net.

Constantinus 2006:
Die Anmeldung erfolgt online, Einreichschluss ist der 22. Mai 2006. Zugelassen sind Projekte, die zwischen 1. Jänner 2004 und 22. Mai 2006 abgeschlossen wurden. Alle Informationen unter www.constantinus.net.
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